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IPv6-Netzwerke erkunden und überwachen

Praxis & Tipps | Praxis

IPv6 bringt nicht nur längere IP-Adressen, sondern räumt auch mit Altlasten wie ARP auf. Damit funktionieren die vertrauten Werkzeuge zur LAN-Erkundung nicht mehr. Wie man trotzdem an wichtige Netzwerkinformationen kommt, zeigen wir an einigen Beispielen.

Mit dem Internet Protocol v6 (IPv6) ziehen viele neue, unter IPv4 unbekannte Techniken ins Netzwerk ein. Zu den Neuerungen bei IPv6 gehören etwa die Änderungen beim Bestimmen der maximalen Paketgröße (Maximum Transmission Unit, MTU). Anders als bei IPv4 geht diese Messung nun immer vom Sender aus, denn Router dürfen IPv6-Datenpakete unterwegs nicht mehr aufteilen (fragmentieren). Die vor allem für das lokale Monitoring wichtigste Änderung gegenüber IPv4 betrifft aber den Verzicht auf das Address Resolution Protocol (ARP).

Will man IPv6-Netze überwachen oder sich dort auf die Fehlersuche begeben, helfen die alten IPv4-Werkzeuge daher wenig. Mit etwas Netzwerk- und IPv6-Know-how lassen sich aber mit Betriebssystem-Mitteln und einigen zusätzlichen Hilfen auch unter IPv6 Lücken aufspüren, Fehler finden und lokale Netzwerke beobachten. ...

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c't 19/2013, Seite 150 (ca. 3 redaktionelle Seiten)
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  • Bei IPv6 besitzen alle Geräte immer mindestens eine IP-Adresse, die auf dem Netzwerksegmente gilt und dort auch für die direkte Kommunikation taugt.
  • Ganze IPv6-Subnetze mit Nmap zu durchkämmen, würde viele Jahre dauern. Einige Tricks verkürzen die Analyse aber beträchtlich.

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