Alles zum Anfassen

3D-Drucker-Bausatz Velleman K8200

Test & Kaufberatung | Test

Mit Geduld und etwas technischem Geschick kann man einen 3D-Drucker selbst bauen. Wir haben es mal wieder ausprobiert, diesmal mit einem Bausatz vom Elektronikhändler.

Bausätze für 3D-Drucker wecken in den Zeiten von Fertiggeräten wie dem von Pearl (Seite 68) schon fast nostalgische Gefühle. Sie sind aber nach wie vor ein guter Weg, um relativ günstig an so eine trendige Maschine zu kommen. Wer Spaß am Basteln hat, kann bereits den Aufbau als Teil des Hobbys genießen und lernt nebenbei seinen 3D-Drucker im Detail kennen. Die belgische Firma Velleman hat mit ihrem Modell K8200 einen 3D-Drucker-Bausatz entwickelt, der schon seit einigen Wochen in den Katalogen diverser Elektronikhändler wie Conrad, Segor und Reichelt steht – die Auslieferung der ersten Serien hat aber gerade erst begonnen. Wir hatten Gelegenheit, eine der frühen Maschinen auszuprobieren.

Selbst aufbauen

Für den Aufbau unseres Testgeräts benötigte ein technisch versierter Elektroingenieur ohne Vorkenntnisse beim 3D-Druck runde 10 Stunden an reiner Arbeitszeit und etwas Spezialwerkzeug, das dem Bausatz nicht beiliegt, etwa eine Sprengringzange. Die Aufbauanleitung steht online (siehe c’t-Link), ist sehr ausführlich, reich bebildert und lässt nur wenige Fragen offen. Die Teile des Bausatzes sind gut identifizierbar, nach Baugruppen sortiert in Tüten gepackt, sauber gefertigt und passen. Kleine Patzer trüben den positiven Gesamteindruck kaum: So sieht die Anleitung an einer Stelle vor, zwei Kunststoffteile mit 20 Millimeter langen M3-Schrauben und Muttern zu verbinden und dann das überstehende Gewinde abzufeilen. Dabei besteht die Gefahr, dass Feilspäne ins mit eingebaute Kugellager geraten – 18 Millimeter lange Schrauben wären hier besser gewesen. ...

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  • Der Testhase trägt etwas raue Löffel. Unser Testkasten ist darauf getrimmt, 3D-Drucker an ihre Grenzen zu bringen – die wenigsten davon trauen sich an die dünnen Plättchen überhaupt heran.

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