Viele Wege führen zum TV

Mobilgeräte mit Großbildschirmen verbinden

Praxis & Tipps | Praxis

Videos auf kleinen Smartphone-Schirmen sind nicht der Hit – schöner wäre es, wenn man das Bild zum großen Monitor oder noch besser zum Fernseher rüberbeamen könnte. Das gelingt je nach Mobilgerät und Großbildschirm auf unterschiedlichen Wegen.

Einige Mobilgeräte geben ihren Schirminhalt, Videos oder Fotos über eine Micro-HDMI-Buchse respektive den Apple-Dock-Connector aus und lassen sich per HDMI-Adapterkabel an größere Displays anschließen. Seit Anfang 2012 können zudem Smartphones wie Samsungs Galaxy S2 und S3 oder HTCs One-Serie an ihrer Micro-USB-Buchse über den Mobile High Definition Link MHL HDMI-kompatible Signale ausgeben [1]. Beherrscht auch der Monitor oder das TV-Gerät MHL, wie es etwa aktuelle Samsung-Fernseher und diverse Philips/TPV-Displays tun, genügt ein passendes HDMI-USB-Kabel. Wenn nicht, kann ein MHL-Adapter für 20 Euro die Daten vom Handy für die Großbildschirme aufbereiten.

Aktuell kommt mit SlimPort ein weiteres Übertragungsformat ins Spiel, das den Bildschirminhalt ebenfalls kabelgebunden vom Micro-USB-Ausgang zum großen TV-Schirm schickt. Erstes prominentes Gerät mit SlimPort ist Googles Vorzeige-Smartphone Nexus 4, das von LG produziert wird [2]. Den SlimPort hat die Firma Analogix entwickelt. Er entspricht dem Mobility DisplayPort MyDP, einer von der VESA abgesegneten Erweiterung des DisplayPort-Standards. Wie MHL nutzt SlimPort/MyDP fünf Pins am Micro-USB-Ausgang zur Übertragung, setzt aber auf den in der PC-Welt verbreiteten DisplayPort, während MHL den bei Unterhaltungselektronik vorherrschenden HDMI-Standard nutzt. ...

Sie möchten wissen, wie es weitergeht?

Als c't-Plus-Abonnent gratis lesen

Anmelden als c't-Plus-Abonnent

Anzeige