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Bildbearbeitung in 32 Bit Farbtiefe

Die Bildbearbeitung Photo-Line 17.5 speichert Bilder auf Wunsch im HDR-Format OpenEXR; zur Farbkorrektur rechnet PhotoLine bereits länger mit 32 Bit pro Farbkanal. Die Einstellungsebenen umfassen neben Farbkorrekturen nun auch die Korrektur chromatischer Aberrationen. Mit der Maßstabfunktion kann man Strecken und Flächen ausmessen. Zahlenwerte in Textfeldern lassen sich mit dem Mausrad verändern. Der Hersteller hat außerdem den SVG-Import und -Export verbessert. Der PDF-Export unterstützt nun Farbverläufe und Transparenz. Textebenen bieten mittlerweile vollständige OpenType-Unterstützung. PhotoLine 17.5 steht als Shareware für Windows und Mac OS X zum Download und kostet 59 Euro. (akr)

Updates für Adobe-Produkte

Adobe veröffentlicht Updates für Photoshop, Illustrator und Lightroom. Die 64-Bit-Versionen der Programme für den Mac unterstützen die Anzeige auf Retina-Displays. In Photoshop 13.1 lassen sich Weichzeichner und der Verflüssigen-Filter als nicht destruktive Smart-Objekte nutzen.

Der Raw-Entwickler Lightroom 4.3 und Camera Raw 7.3 unterstützen 20 neue Kameramodelle, darunter die Canon EOS 6D, Nikons D600 und D5200 sowie Kameras von Casio, Olympus, Sony und Pentax. Die Objektivkorrektur erkennt 30 weitere Modelle. Eine Liste unterstützter Geräte findet sich im Lightroom Journal (siehe c’t-Link).

Adobe führt die Creative Cloud für Teams inklusive Lizenzverwaltung ein. Dort stehen pro Nutzer 100 GByte statt 20 GByte Speicherplatz zur Verfügung. Außerdem kann man lokale Dateien mit dem Web synchronisieren. Eine Creative-Cloud-Mitgliedschaft umfasst alle Creative-Suite-Anwendungen. Sie kostet auf Basis eines Jahresabos einzeln 60 Euro und in der Teamversion 83 Euro pro Arbeitsplatz und Monat. (akr)

Software für die E-Bilanz

Ab dem Geschäftsjahr 2013 müssen Unternehmen ihre Bilanzen digital ans Finanzamt melden. Lexware hat dazu sein Paket Buchhalter 2013 mit einer E-Bilanz-Zentrale ausgestattet, mit deren Hilfe Betriebe die Kontostände richtig auf die Datenfelder der E-Bilanz verteilen können. Sage hat für dieselbe Aufgabe das Zusatzmodul E-Bilanz herausgebracht. Das kostet für die Mittelstandproduktlinien Evolution und New Classic 707 Euro und für die bei Kleinbetrieben verbreiteten Pakete GS Office und PC-Kaufmann 236 Euro.

Dabei fallen Umstellungen nach Auskunft der Steuerberatergenossenschaft DATEV nur an, wenn die Kontenrahmen stark von den Standardschemata SKR 03 oder 04 abweichen. Auf der DATEV-Webseite gibt es aktuelle Versionen der Standardkontenrahmen sowie Arbeitshilfen, um die geforderten Zuordnungen zwischen Buchhaltungskonten und E-Bilanz-Feldern von Hand vorzunehmen. (hps)

Freies Office im Beta-Test

Die Document Foundation hat eine erste Beta-Version von LibreOffice 4.0 freigegeben. Kommenden Februar soll die fertige Version erscheinen. Anders als es der Versionssprung erwarten lässt, handelt es sich in erster Linie um ein Bugfix-Release. Die wurde in Foren kritisiert: Viele Anwender hätten die Versionsnummer 3.7 für ehrlicher gehalten.

Zu den kleineren Erweiterungen gehören verbesserte Multimedia-Fähigkeiten in Impress und die Option in Writer, Kommentare an Textbereiche statt nur an die aktuelle Cursorposition anzuheften. Der verbesserte DOCX-Import-Filter soll auf Tablets eingegebene Handschrift und Zeichnungen importieren können. Draw kann jetzt auch Microsoft-Publisher-Dokumente öffnen. Die Beta-Version steht für Windows, Linux und Mac OS X zum Download bereit. (db)

Anwendungs-Notizen

SoftMaker hat für seine aktuelle Bürosuite Softmaker Office 2012 ein kostenloses Update veröffentlicht, das eine verbesserte Integration in Windows 8, WordPerfect-Import in TextMaker und neue Rechenfunktionen in PlanMaker bietet.

Googles Landkartendienst Google Indoor Maps erweitert das Informationsangebot von Google Maps um die Pläne ausgesuchter Innenräume in Deutschland. Pläne etwa für Einkaufszentren, Flughafen-Terminals, Museen und Messegelände kann man mit Software von Google kostenlos hochladen und aufbereiten (siehe c’t-Link).

Die Mindmapping-Anwendung Mindjet for Individuals bietet für jährlich 214 Euro die Funktionen des doppelt so teuren Mindjet for Business (siehe c’t 25/12, S. 68), erlaubt aber kein Teamwork an Web-gespeicherten Mindmaps.

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