Trends & News | News

Trackpad von Logitech

Mit dem „Rechargeable Trackpad for Mac“ hat Logitech eine Alternative zu Apples Magic Trackpad vorgestellt. Das Gerät ist im Unterschied zu Apples Lösung mit einem Akku ausgestattet, der sich per beiliegendem USB-Ladekabel aufladen lässt. Um Strom zu sparen, kann man das Trackpad auch ausschalten. Eine LED zeigt den aktuellen Ladestand an, Angaben zur Akkulaufzeit macht Logitech aber nicht. Das mit einer „superglatten“ Glasoberfläche versehene Eingabegerät soll laut Hersteller das gesamte Spektrum an Mac-OS-Gesten beherrschen und Multitouch-fähig sein. Im Handel ist es für knapp 70 Euro erhältlich. (tru)

Das Beste aus 2012

Apple lässt das vergangene Jahr Revue passieren und veröffentlicht unter dem Titel „Das Beste aus 2012“ Toplisten im iTunes- und App Store. Die redaktionelle Übersicht deckt das gesamte Angebot des digitalen Ladens ab, also Musik, Filme und Bücher sowie Anwendungen für die iOS- und Mac-OS-X-Plattform.

Zur iPhone-App des Jahres hat Apple „myTaxi“ erkoren, zur besten iPad-App die Skizzen-Anwendung „Paper“. Weitere Sieger wurden in Kategorien wie „Spiel des Jahres“, „Innovative Dienste“ oder „Foto- und Videofaszination“ und einigen anderen ermittelt. Die am meisten gekaufte App war der „Whats App Messenger“, der zuletzt wiederholt wegen Datenschutzproblemen aufgefallen ist. Auf dem Mac wurde das Tagebuch-Programm „Day One“ App des Jahres. (tru)

Google Maps für iOS

Google hat knapp drei Monate nach Erscheinen von iOS 6 eine eigene Karten-App in Apples App Store veröffentlicht. Die native Google-Maps-Anwendung liefert die Daten jetzt als schlanke Vektorgrafiken und nicht mehr im Bitmap-Format aus. Das war bis iOS 5.1, als Google das Material der eingebauten Karten-App gestellt hat, noch anders. Der Funktionsumfang deckt sich weitgehend mit dem der Android-Version – lediglich die Spracheingabe und eine Möglichkeit, gezielt Kartendaten für die Offline-Nutzung zu speichern, fehlen. Allerdings werden Daten in einem lokalen Cache zwischengespeichert, damit die Turn-by-Turn-Navigation weiterhin funktioniert, wenn man keinen Netzempfang hat. Auf Routenplanung muss man auch dann nicht verzichten, wenn sich die App im Hintergrund befindet; per Sprachausgabe wird man zum gewünschten Ort gelotst. Im Unterschied zur Karten-App von Apple ist Turn-by-Turn-Navigation ab einem iPhone 3GS möglich. Routen werden für Fußgänger, Autofahrer und in 500 Städten für öffentliche Verkehrsmittel angeboten. Laut Google anonymisierte Daten helfen dem Dienst bei Verkehrsprognosen. Wie gewohnt gibt es eine Satellitenansicht ebenso wie Street View. Fotorealistische 3D-Modelle sind nicht direkt verfügbar, ein Ausklappmenü bietet aber die Möglichkeit, zur Google-Earth-App zu wechseln. Laut Google sind 80 Millionen „Points of Interest“ abrufbar. Diese werden in der Umgebungskarte oder auf Wunsch in einer Liste nach Distanz sortiert angezeigt. Einen direkten Zugriff auf iOS-Adressbuchdaten gibt es zurzeit nicht.

Die Bedienoberfläche hat Google komplett neu entwickelt. Die zweidimensionalen Elemente fallen zwar für langgediente iOS-Nutzer anfangs etwas ungewohnt aus, sind aber funktional und hübsch anzusehen. Die Anwendung greift auf Googles Datenbestand zurück und dürfte Apples Lösung zumindest in dieser Hinsicht in den Schatten stellen. Mittels SDK lassen sich Googles Karten auch in Apps von Dritt-Anbietern einbinden. Auf welches Material Entwickler in Zukunft setzen werden, bleibt aber abzuwarten. Denn als Systemstandard lässt sich Google Maps erwartungsgemäß nicht festlegen. (tru)

Einigung im E-Books-Streit

Die EU-Kommission hat sich mit Apple und vier großen Verlagen auf eine Lockerung der Preise für E-Books geeinigt. Die aktuellen Verträge werden aufgelöst und Händlern für mindestens zwei Jahre „unter bestimmten Auflagen“ Spielräume für Rabatte eingeräumt. Somit bestimmen nicht mehr die Verlage die Preise, sondern Großhändler wie der Internet-Riese Amazon, der verbilligte Bücher anbieten will.

Zum Start des digitalen Buchladens iBooks hatten sich Apple und die an der Einigung beteiligten Verlagsgruppen Simon & Schuster, Harper Collins, Hachette und die Gruppe Georg von Holtzbrinck auf ein „Agentur-Modell“ festgelegt. Die Preise für den Kunden haben die Verlage und Autoren bestimmt, wobei Apple die auf der iTunes-Plattform üblichen 30 Prozent des Verkaufserlöses kassiert hat. Letzteres bleibt von der Einigung bis auf Weiteres unberührt. (tru)

PCIe-Erweiterungsbox für Thunderbolt

Der Markt für Thunderbolt-Zubehör ist immer noch überschaubar. Indirekt Abhilfe soll nun mLink schaffen, eine PCIe-2.0-Erweiterungsbox für Thunderbolt. Das Gerät lässt sich unter anderem mit Fibre-Channel-, Ethernet- und Audio/Video-Capture-Karten halber Länge bestücken. Voraussetzung sind PCIe-Adapter, die Thunderbolt „kennen“. Der Hersteller mLogic bietet auf seiner Webseite eine Übersicht kompatibler Karten an. Die Box wiegt ohne eingebaute Karte 800 Gramm und bietet zwei Thunderbolt-Anschlüsse. Der Chipsatz erkennt den Ruhezustand des angeschlossenen Macs und legt mLink bei Bedarf schlafen. Ein temperaturgeregelter Lüfter soll übermäßigen Lärm vermeiden. Preis: etwa 400 US-Dollar. (tru)

Apple-Notizen

Einen detaillierten Überblick über die Verfügbarkeit von Apples Cloud-Diensten, von iMessage über das Game Center bis hin zu iTunes Match, bietet nun eine neue Statusseite.

Apple hat laut eigenen Angaben in drei Tagen nach Verkaufsstart über zwei Millionen iPhones 5 in China abgesetzt. Dies sei ein Rekord für das beste Verkaufswochenende in China, so Apple-CEO Tim Cook.

Bohrt Apple das Apple TV auf? Einem Bericht zufolge unterstützt die jüngste Apple-TV-Beta-Firmware Bluetooth-Tastaturen. Zusätzlich ist im amerikanischen Apple-TV-Menü angeblich eine neue Rubrik „Apps & Games“ aufgetaucht.

Artikel kostenlos herunterladen

weiterführende Links