Trends & News | News

Günstiger Kurzdistanz-Projektor

Aus 98 Zentimetern soll Acers neuer Projektor S1370WHn ein Bild mit einer Diagonalen von 2,21 Metern an die Wand werfen – möglich macht es ein Kurzdistanz-Objektiv. Viele Konkurrenz-Geräte erreichen zwar noch geringere Projektionsdistanzen, dafür ist das Acer-Modell aber vergleichsweise günstig: Der Hersteller empfiehlt einen Verkaufspreis von 850 Euro, der tatsächliche Preis pendelt sich erfahrungsgemäß deutlich darunter ein.

Der S1370WHn, den Acer besonders für den Einsatz in Bildungseinrichtungen empfiehlt, arbeitet mit der DLP-Spiegeltechnik und erreicht eine Auflösung von 1280 × 800 Bildpunkten. Das Gerät soll 2500 Lumen auf die Leinwand bringen, im Eco-Modus sind es noch 2000 Lumen. Die Lampe hält laut Acer bei voller Helligkeit 5000 Stunden durch, im Eco-Modus sind es 6000 Stunden – und in der nochmals helligkeitsreduzierten Extreme-Eco-Betriebsart sogar 7000 Stunden. Neben einem HDMI-Port und analogen Standardeingängen hat der Projektor eine Netzwerkschnittstelle eingebaut, die die Steuerung über das Crestron-System ermöglicht. Der Projektor soll im Januar auf den Markt kommen. (jkj)

Intelligentere Laserdrucker

Nach dem Rückzug auf dem Endkundengeschäft mit Tintendruckern hat Lexmark sein Portfolio an Laserdruckern und -Multifunktiongeräten überarbeitet und über 40 neue Geräte vorgestellt. Sie sollen sich durch höhere Druckgeschwindigkeiten und ein verbessertes Energie-Management auszeichnen. Schon das Schwarzweiß-Einstiegsmodell MS310d für rund 210 Euro bedruckt laut Hersteller 33 Seiten pro Minute, der einfachste Farblaser CS310n für 260 Euro schafft in der Minute 23 Farbseiten, die größeren Modelle der 400er- und 500er-Serien liefern pro Minute 30 Seiten ab.

Die Multifunktionsgeräte versenden ab der 400er-Serie Faxe und lassen sich bequem über einen Touchscreen und übersichtliche Menüs bedienen. Die flexible Oberfläche kann man um eigene Software-Lösungen erweitern und in MPS-Systeme (Managed Print Services) integrieren. Mit 800 MHz getaktete Dual-Core-Prozessoren sollen für schnelles Rendering komplexer Grafikseiten sorgen. Alle Multifunktionsmodelle aus dem neuen Programm sind mit einem automatischen Vorlageneinzug für 50 Seiten ausgestattet, ab der 400er-Serie ist dieser zudem duplexfähig.

Im Vergleich zu den Vorgängergeräten will Lexmark den Energieverbrauch der aktuellen Baureihe um bis zu 28 Prozent reduziert haben. Dazu soll besonders ein zusätzlicher Hibernate-Modus beitragen, der den Leistungsbedarf etwa über Nacht oder an Wochenenden stark reduziert, die Geräte aber Timer-gesteuert zu Arbeitsbeginn wieder aufweckt. Statt der im Ruhezustand üblichen 5 Watt soll der Verbrauch so – zumindest bei den Einsteigermodellen der 300er-Serie – auf 0,5 Watt sinken. Preislich liegen die Multifunktionsgeräte zwischen 440 und rund 3200 Euro, Lexmark gewährt ohne Zusatzvertrag lediglich ein Jahr Garantie mit Vor-Ort-Service. (rop)

Biegsames Handydisplay

Samsung will auf der vom 8. bis 11. Januar in Las Vegas stattfindenden CES ein biegsames Display vorstellen. Das bestätigte die Samsung-Displaysparte gegenüber US-Medien. Der Schirm soll eine Diagonale von 5,5 Zoll (rund 14 cm) haben. Mit 1280 × 720 Bildpunkten soll er es auf eine Pixeldichte von 267 ppi bringen. Samsung zählt nicht zu den einzigen Herstellern, die an der Entwicklung biegsamer Displays arbeiten.

Allerdings machten die bisherigen Prototypen anderer Hersteller nicht gerade mit einer hohen Auflösung von sich reden. Bis zur Serienreife des flexiblen, hochauflösenden Schirms könnte aber noch einige Zeit ins Land gehen: Die Verkapselung der biegsamen organischen Displays (OLEDs) warf bisher erhebliche Probleme auf. Bei OLEDs ist der unterschiedliche Abstand zwischen Träger- und Deckglas, der durch die Krümmung entsteht, unkritisch. Anders ist dies bei LCDs: Ihre Blickwinkelabhängigkeit verändert sich mit der variablen Schichtdicke der Flüssigkristallschicht. (spo)

Üppig ausgestatteter Office-Schirm

Philips setzt bei neuen Office-Monitoren auf blickwinkelstabile LCD-Technik: Beim 271P4QPJK kommt ein VA-Panel mit einer Diagonalen von 27 Zoll (rund 69 cm) und Full-HD-Auflösung (1920 × 1080 Bildpunkte) zum Einsatz. Wenn man den 27-Zöller weit nach hinten neigt, zur Seite dreht oder ins Hochformat stellt, dürfte sich die Darstellungsqualität somit nicht verschlechtern. Aus Gründen der Ergonomie sollte der obere Displayrahmen immer etwas unter Augenhöhe liegen – andernfalls muss der Bildschirm-Nutzer die Augen zu weit aufreißen, was zum einen anstrengt und zum anderen der Augenfeuchtigkeit wenig zuträglich ist. Zum Glück lässt sich der 271P4QPJK bis auf die Tischkante absenken und so an sehr unterschiedliche Sitzhöhen anpassen.

Für den Digitalbetrieb stehen ein HDMI und ein DisplayPort bereit, im oberen Displayrahmen steckt eine 2-Megapixel-Kamera inklusive Mikrofon. Beim Skypen oder bei Videokonferenzen kann man die ebenfalls integrierten Lautsprecher nutzen. Alternativ lässt sich mit Klinkensteckern auch ein Headset an den Monitor anschließen. Sofern die HDMI- oder DisplayPort-Verbindung auch Audiosignale überträgt, geben die Monitorlautsprecher den Ton aus – für Systemklänge sollte deren Sound genügen. Der 271P4QPJK ist ab sofort für 570 Euro erhältlich. (spo)

Peripherie-Notizen

Der Start der voraussichtlich sehr preiswerten Gaming-Videobrille Oculus Rift verzögert sich – die ersten Exemplare der Developer-Version sollen Mitte März 2013 verschickt werden, ursprünglich war von November 2012 die Rede.

Die internationale Gesellschaft für Technik in der Erziehung (ISTE, www.iste.org) hat eine Arbeitsgruppe für „3D Education“ gegründet. Die 3D-Gruppe plant unter anderem, Webinare, ein Wiki und einen Newsletter zum effektiven Lernen und Unterrichten mit der steresokopischen 3D-Technik einzurichten. Auf der Webseite der sig3d können sich Lehrkräfte austauschen, künftig sollen sie dort auch Arbeitsmittel in stereoskopischem 3D erhalten.

Artikel kostenlos herunterladen

Anzeige
Anzeige