Hallensturm

Frische Spiele von der Gamescom in Köln

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Bunt, laut, unübersichtlich und voller Überraschungen – das ist die Kölner Spielemesse. Mit 340 000 Besuchern kamen zwischen dem 21. und 25. August mehr als in den vorigen Jahren in die dampfenden Hallen der Rheinmetropole. Hersteller und Publisher fuhren Großes auf, um Augen und Ohren von Spielefans zu beeindrucken.

Wohl dem, der als Gamescom-Ganztagsbesucher bereits mit einer vorab gekauften Eintrittskarte anreiste – er konnte mitleidig zur Schlange derjenigen hinüberblicken, die schon morgens in der Hoffnung auf ein frei werdendes Nachmittagsticket vor den Toren des Geländes ausharrten. Drinnen zog die Computer- und Videospiele-Industrie unterdessen alle Register, um Appetit auf Neues und Kommendes zu machen.

Dabei wurde auch dieses Jahr jeder Geschmack bedient: Wer grobschlächtige Menschentraubenbelustigung mit unters Volk geworfenen T-Shirts und angeleiteten Sprechchören liebt, fand sie. Wer bereit war, Stunden für ein „Hands on“ bei einem fürs Weihnachtsgeschäft angekündigten Shooter anzustehen, konnte das tun. Cos-Player, die sich mit viel Plüsch und Kreativität wie Helden japanischer Comics und Konsolenspiele ausstaffiert hatten, streiften in Gruppen durch die Hallen. Zahllose Testplätze mit Konsolen und Gaming-PCs luden zum Selbstspielen aktueller Titel ein. Teams von E-Sportlern zeigten etwa bei drei großen League-of-Legends-Turnieren einem Riesenpublikum, was sie monatelang trainiert hatten. ...

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