Test & Kaufberatung | Spielekritik

Indie- und Freeware-Tipps

In seiner Freizeit programmiert Minecraft-Entwickler Markus Notch Persson kleine Freeware-Spiele für Festivals wie das 7DFPS. In Shambles, einem pixeligen Zombie-Shooter im Stil von Left for Dead, muss der Spieler mit begrenzter Munition möglichst lange überleben. Da kann es taktisch klug sein, außer auf Zombies auch auf Zivilisten (wegen der Gesundheitspacks) und Polizisten (wegen der Munition) zu schießen. Ein überaus kurzweiliger Shooter für Browser, den Notch in nur einer Woche fertiggestellt hat.

Jacob „Darkfrost“ Kane hat für denselben Wettbewerb das Plattform-Spiel FlipFlop entwickelt, in dem man die Richtung der Schwerkraft umkehren muss, um auf weit entfernte Plattformen zu fallen. Da der Spieler die Umgebung aus der Ego-Perspektive sieht, braucht man einen guten Orientierungssinn. FlipFlop ist als kostenloser Download für Windows, Mac OS X und Linux sowie für Browser erhältlich.

Matthew Hall und Ben Weatherrall lassen den Spieler in Discoverie wiederum eine mysteriöse Pixelwelt mit vielen Geheimtüren aus der Ego-Perspektive erkunden. Die Freeware unterstützt unter Windows, Linux und Mac OS X auch die Oculus Rift und ist zudem im Browser spielbar.

Um sein Jump&Run-Puzzle RedplusBlue interessanter zu gestalten, lässt Thomas Pathuis den Spieler zwei Figuren, rot und blau, gleichzeitig steuern. Sie hüpfen simultan, laufen aber stets in die entgegengesetzte Richtung: Wenn rot nach links geht, läuft blau nach rechts und umgekehrt. Der Spieler muss sie in jedem Level an Hindernissen vorbei zueinanderführen, sodass die Liebenden sich in die Arme fallen. Der erste Prototyp umfasst elf Level und ist als kostenloser Download für Windows erhältlich.

Galaxel mag mit seinen pixeligen Figuren an eine 3D-Version von Space Invaders erinnern. Der Spieler bewegt sich in der Ego-Perspektive über Plattformen, deren Böden aus Tausenden farbigen Mosaiksteinen bestehen. Jeder Schuss auf die sich ihm nähernden Invader löst dabei einen Mosaikstein aus dem Boden unter ihm. Damit sie auch Wirkung zeigen, muss er jeweils auf der Farbe der Angreifer stehen, denn jeder Invader kann nur mit Steinen gleicher Farbe abgeschossen werden. Hier heißt es, ständig in Bewegung zu bleiben und nicht zu viele Steine aus dem Boden zu verballern, weil man sonst nichts mehr hat, auf dem man laufen könnte. Entwickler Beavl stellt das Spiel kostenlos für Windows, Mac OS X und Browser bereit. (hag)

Video: Angespielt

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