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Notizbücher

Samsung zeigt auf der IFA (Halle 20, Stand 101) neue Modelle aus seiner Note-Reihe: das Phablet Galaxy Note 3 und das Tablet Galaxy Note 10.1 (2014). Das Note 3 hat als erstes Smartphone einen USB-3.0-Anschluss.

Ein Eingabestift namens S Pen liegt beiden Geräten bei. Vor allem bei der Software hat Samsung im Vergleich zu den Vorgänger-Modellen zugelegt: Scrapbook ist ein Notizbuch, in das man jegliche Art von Medien werfen kann und das Bildschirmausschnitte interpretiert, die man mit dem S Pen ausgeschnitten hat. Umrahmt man beispielsweise eine Adresse, sucht Scrapbook automatisch den Ort bei Google Maps.

Auch die Sicherheitssoftware Knox, mit der man private von geschäftlichen Inhalten trennen kann, ist beim Note 3 und dem neuen Note 10.1 serienmäßig dabei. Als Betriebssystem kommt das aktuelle Android 4.3 zum Einsatz. (hcz)

Schneller Foto-Spezialist

Die beste Kamera in einem Smartphone verspricht Sony (IFA: Halle 4.2, Stand 101). So erhält das Xperia Z1 einen 20-Megapixel-Sensor, ein lichtstarkes Objektiv und einen schnellen Bildprozessor. Diverse Programm-Spielereien runden den Kamerateil ab. So knipst die Timeshift-Funktion etwa bereits vor dem Drücken des Auslösers und auch noch danach – insgesamt sollen es 61 Bilder in zwei Sekunden sein.

Das 5-Zoll-Display soll dank hoher Helligkeit auch in der Sonne gut ablesbar sein. Wie der Vorgänger ist das Z1 wasser- und staubdicht, zudem soll es durch seinen Aluminiumrahmen und stabiles Mineralglas besonders robust sein. Das Xperia Z1 soll in diesem Monat für 680 Euro erhältlich sein. (ll)

4K-Videoaufzeichnung mit dem Smartphone

Acer (IFA: Halle 12/Stand 101) will nach einer ganzen Reihe niedrigpreisiger Smartphones nun auch im High-End-Bereich mitmischen. Mit dem Liquid S2 könnte das klappen: Es hat ein großes Display, schnelle Netzanbindung und eine Kamera, die Videos im neuen Videostandard 4K (3840 × 2160) aufnimmt. Das Display wird von gewölbtem Gorillaglas geschützt, der Akku des nur knapp 9 Millimeter dicken Gerätes hat eine Kapazität von 3200 mAh.

Der Sensor der Hauptkamera soll auch in dunklen Umgebungen für gute Fotos sorgen. Unterstützung erhält er durch einen um die Kamera angebrachten Ring aus vier LEDs, die eine gleichmäßige Ausleuchtung bei Makroaufnahmen versprechen.

Weiterhin hat Acer das Iconia A3 vorgestellt, ein 10-Zoll-Tablet für 250 Euro; für die UMTS-Version ruft Acer 300 Euro auf. Es läuft unter Android 4.2, zur weiteren Ausstattung gehören ein HDMI-Ausgang und 16 oder optional 32 GByte Speicher – einen Preis für die große Version hat Acer noch nicht bekannt gegeben. (ll)

6-Zoll-Phablet aus China

Unter der Marke Alcatel One Touch bringt der chinesische Hersteller TCL (IFA: Halle 9, Stand 101) seit einiger Zeit Android-Smartphones auf den Markt, häufig als Dual-SIM-Version. Nun kommt ein Phablet: das One Touch Hero mit Full-HD-Auflösung auf 6 Zoll Bildschirmdiagonale. Es wird zwei Versionen geben: Single-SIM mit 8 GByte Flash und eine Dual-SIM-Fassung mit 16 GByte, einen MicroSD-Slot hat eventuell nur die Version mit einem SIM-Schacht.

Zudem bringt TCL noch das 4,7-Zoll-Modell One Touch Idol S und das 4,3-Zoll-Modell One Touch Idol Mini. Beide laufen unter Android 4.2 mit einem 1,2 GHz-Doppelkern-Prozessor. Preise und Starttermine für Deutschland sind noch nicht bekannt. (ll)

Phablet mit Intel-CPU

Kleines Tablet oder großes Telefon? Das Asus Fonepad Note FHD 6 will beides sein. Mit 199 Gramm ist es noch einigermaßen leicht, das Full-HD-Display nimmt Eingaben nicht nur per Finger, sondern auch von einem Stift entgegen. Immer noch ungewöhnlich für ein Smartphone ist der Prozessor: Ein Intel Atom Z2560 mit zwei Kernen, Angaben zur Taktrate gibt es nicht. Preis und Marktstart sind noch nicht bekannt.

Das ebenfalls neue FonePad 7 ist der Nachfolger des FonePad – die Spezifikationen entsprechen weitgehend dem Modell vom Frühjahr. Auch mit dem 7-Zoll-Tablet kann man telefonieren. Es kommt ebenfalls mit der Intel-CPU Atom Z2560, der 3950-mAh-Akku soll für eine Sprechzeit von 28 Stunden ausreichen. (ll)

Weit geöffnet

Mit dem IdeaPad Yoga hat Lenovo (IFA: Halle 18, Stand 102) das bisher stimmigste Konzept zur Verschmelzung von Tablet und Notebook in einem Gerät geliefert. Nun kommt der Nachfolger Yoga 2 – wiederum mit 360°-Scharnieren. Auffälligste Neuerung ist der Bildschirm: Das fingerbedienbare 13,3-Zoll-Panel zeigt QHD+-Auflösung (3200 × 1800 Pixel) und reiht sich damit in den immer noch kleinen Kreis der Notebooks mit Hoch-DPI-Displays ein. Als Betriebssystem kommt Windows 8.1 zum Einsatz.

Der Haswell-Prozessor soll die Akkulaufzeit auf bis zu neun Stunden steigern, zudem gibt es bis zu 8 GByte Arbeitsspeicher, eine SSD mit maximal 512 GByte sowie USB-3.0-Ports und einen Kartenleser. Das Yoga 2 kommt wohl im Oktober zu Preisen ab 1300 Euro in die Läden.

Das sowohl in 14 als auch in 15 Zoll (Touchscreens mit 1366 × 768 Punkte) erhältliche IdeaPad Flex gibt es bereits ab 500 Euro. Die Displayscharniere sind maximal auf 300° aufklappbar. Damit kann man das Flex zwar nicht als Tablet auf dem Arm halten, wohl aber in Bahn oder Flugzeug bequem den Touchscreen benutzen – der Rumpf dient dann als Ständer.

Hier sind je nach Konfiguration ULV- oder LV-Prozessoren der Haswell-Familie (15 beziehungsweise 28 Watt TDP) an Bord, in günstigen Ausstattungsvarianten stecken herkömmliche Festplatten statt SSDs. Die Flex-Geschwister sollen ebenfalls im Oktober in den Läden stehen. (mue)

Flexible Kombi aus Notebook und Tablet

Sony (IFA: Halle 4.2, Stand 101) bringt weitere Hybridgeräte zwischen Tablet und Notebook. Das Vaio Fit ist flexibel: Sind etwa die Platzverhältnisse beim Filmgucken beengt, so zieht man den Touchscreen über ein Scharnier in der Deckelmitte nach vorne. Damit lässt sich das Vaio Fit auch mit dem Bildschirm nach außen zusammenklappen – oder man kippt den Bildschirm „kopfüber“ und benutzt den Rumpf nur noch als Ständer.

Das Vaio-Fit-Klappkonzept gibt es mit 13,3- (Full-HD) und 15,6-Zoll-Bildschirmen, letzterer soll wahlweise mit 2280 × 1620 Pixeln erhältlich sein. Das 13,3-Zoll-Modell gibt es zwischen 1000 und 1500 Euro ab Ende Oktober, den 15,6-Zöller mit Full-HD-Panel zwischen 800 und 1200 Euro. Mindestens 1300 Euro sollen die hochauflösenden Modelle kosten, die Ende November folgen.

Wer mehr in Richtung Tablet als Notebook tendiert, aber Windows nicht missen möchte, kann sich das Vaio Tap 11 näher ansehen: In dem 11,6-Zoll-Tablet mit Full-HD-Touchscreen steckt ein Haswell-Prozessor der energieeffizienten Y-Serie. Braucht man doch mal eine Tastatur, so dockt man die beiliegende magnetisch an. Sony bringt das Tap 11 Anfang Oktober in zwei Ausstattungsvarianten: mit Pentium-CPU und Windows 8 „Core“ in Weiß für 800 Euro und mit Core-i5-Prozessor plus Windows 8 Pro in Schwarz für 1200 Euro. Beide haben 4 GByte Arbeitsspeicher und eine 128er-SSD. (mue)

Neue Reader und Lese-Tablets

Amazon, Kobo und Sony haben neue Lesegeräte für E-Books und digitale Zeitschriften vorgestellt. Amazons neue Version des E-Ink-Readers Paperwhite sieht genauso aus wie der Vorgänger, verbessert wurde die Hardware und die Software. So soll der neue Paperwhite einen höheren Kontrast, einen schnelleren Prozessor und eine bessere LED-Beleuchtung haben. Neu ist die PageFlip-Funktion: Dabei öffnet über der aktuellen Seite ein Fenster, in dem man seiten- oder kapitelweise nach vorne und hinten blättert – ohne die aktuelle Leseposition zu verlieren. Der neue Paperwhite soll ab 9. Oktober für 130 Euro, die UMTS-Version für 190 Euro ab 6. November erhältlich sein. Das Einsteigermodell hat kein Update erfahren, dafür hat Amazon den Preis auf 50 Euro gesenkt. Kobo (IFA: Halle 12, Stand 104) baut vor allem das Portfolio bei Tablets mit LC-Display aus. Das Arc 7, das Arc 7HD und das Arc 10HD laufen mit Android 4.2.2, haben aber eine speziell fürs Lesen angepasste Oberfläche. Der Fokus liegt bei den drei Tablets beim Lesen von Magazinen – Kobo will dafür einen Shop bereitstellen. Auch über den neuen E-Ink-Reader Kobo Aura 6 soll man künftig Magazine beziehen können, mit seinem speziellen Schwarz-Weiß-Display ist er aber eher fürs Lesen von E-Books ausgelegt. Alle Lesegeräte von Kobo können künftig mit dem Webdienst Pocket (ehemals Read it later) synchronisieren.

Die drei Arc-Tablets unterscheiden sich vor allem in ihren Displays. Während das Arc 10HD eines mit 10,1 Zoll Displaydiagonale hat und mit 2560 × 1600 Bildpunkten für ein Tablet extrem hoch auflöst (300 dpi), sind die übrigen mit 7 Zoll Diagonale etwas kleiner. Das Arc 7HD hat 1920 × 1200 Bildpunkte (324 dpi), das Arc 7 1024 × 600. Besonderheit des Arc 10HD: Als eines der ersten Tablets überhaupt hat es Nvidias Tegra 4 mit 4 Kernen und 1,8 GHz. Alle sollen im Oktober in Deutschland auf den Markt kommen, das Arc 10HD für 380 Euro, das Arc 7HD ab 200 Euro und das Arc 7 für 150 Euro.

Beim Aura 6 mit 6-Zoll-Display hat Kobo zum Vorgänger Glo nur wenig optimiert: Das Gerät ist etwas dünner und leichter, statt 2 GByte hat er nun 4 GByte Flashspeicher; er soll für 150 Euro Mitte September erhältlich sein.

Sonys (IFA: Halle 4.2, Stand 101) neuer Reader PRS-T3 hat ebenfalls ein E-Ink-Display mit 6 Zoll Diagonale. Hier ist vor allem die Auflösung gestiegen: Der PRS-T3 löst mit 1024 × 768 Bildpunkten auf und hat damit zu den aktuellen Readern von Kobo und Amazon aufgeschlossen. Besonderheit ist die ansteckbare Schutzhülle, die relativ dünn ist. (acb)

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