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WLAN-Bridge mit Audioausgang

Die trompetenartige Bridge CV-7438nDM von Edimax bindet zwei Geräte mit Kabel-LAN-Anschlüssen – etwa ein Smart TV und einen Blu-ray-Player – ins heimische Funknetz ein. Sie nimmt auf 2,4 oder 5 GHz Verbindung auf (IEEE 802.11n, max.  300 MBit/s brutto) und reicht diese über zwei LAN-Ports – einer mit Fast Ethernet (100 MBit/s), einer mit Gigabit-Ethernet (1000 MBit/s) – weiter.

Parallel gibt die CV-7438nDM an ihrer 3,5-mm-Stereoklinkenbuchse einen Audiostream aus, den sie per Airplay entgegennimmt. Dank Mikro-USB-Buchse kann man die Bridge entweder mit dem mitgelieferten Steckernetzteil oder aus dem USB-Host-Port eines angeschlossenen Geräts versorgen, falls der bis zu 1 Ampère bereitstellt. Die CV-7438nDM ist ab sofort für rund 55 Euro zu haben. (ea)

Viel-Port-Router

DrayTek führt die Reihe seiner Vigor-Routerfamilie für kleine und mittlere Unternehmen mit dem Vigor2860 und dem Vigor2925 fort. Der 260 Euro teure Vigor2860 verknüpft ein ADSL2+/VDSL-Modem mit sieben Gigabit-Ethernet-Ports. Einen davon kann man für ein externes Modem nutzen, sechs fürs LAN. Eine WLAN-Schnittstelle nach IEEE 802.11n mit maximal 300 MBit/s brutto bringt der Vigor2860n mit (292 Euro); der 2860n+ mit zwei Funkmodulen soll später folgen.

Eine Besonderheit der 2860er-Serie: Sie kann als Controller bis zu 20 DrayTek-WLAN-Basen zentral steuern. Via IPsec und L2TP lassen sich bis zu 32 VPN-Tunnel aufbauen, bei SSL-VPN und OpenVPN sind es 16. Über TR-069 verwaltet der Router die VPN-Anbindung weiterer DrayTek-Produkte (Central VPN Management). Fällt eines der so gesteuerten Geräte aus, alarmiert der Vigor2860 den Administrator per E-Mail oder SMS.

Die Vigor2925-Serie ähnelt in der Ausstattung der 2860er- Reihe, setzt aber den Schwerpunkt auf Bündelung von Internet-Verbindungen. Sie nutzt bis zu drei externe Modems, zwei per Gigabit-Ethernet, eines über USB. So lassen sich etwa Mobilfunkverbindungen ersatzweise als Internet-Zugang nutzen (Backup). 2925er-Modelle bündeln bis zu 50 VPN-Verbindungen (IPsec, L2TP; SSL-VPN, OpenVPN maximal 25). Sie koppeln LAN-Stationen über fünf Gigabit-Ports an. Das Basismodell Vigor2925 kostet 219 Euro. Die WLAN-Ausführung 2925n soll erst später für 269 Euro erscheinen. (dz)

Cloud-verwaltete WLAN-Basis

Den WLAN-Access-Point Meraki MR34 von Cisco kann man komplett über die Cloud konfigurieren und überwachen. Er funkt nach dem kommenden WLAN-Standard IEEE 802.11ac im 5-GHz-Band mit maximal 1300 MBit/s brutto und parallel gemäß IEEE 802.11n im 2,4-GHz-Band mit bis zu 450 MBit/s. Ein drittes Funkmodul soll sich als passiver Schnüffler um Intrusion Detection/Prevention (IDS/IPS) kümmern und das Spektrum beispielsweise für optimale Verteilung der Funkkanäle in größeren Installationen überwachen. Die Energieversorgung kann nach IEEE 802.3at (max. 25 Watt) über die Gigabit-LAN-Verbindung erfolgen; bei Verzicht auf IDS/IPS soll auch IEEE 802.3af (max. 13 Watt) genügen. Cisco will den AP ab dem Spätsommer vertreiben, der Preis ist noch offen. (ea)

Netz-Notizen

AVMs auf der CeBIT angekündigte Fritz!Box 7490 mit schnellem WLAN nach IEEE 802.11ac (1300 MBit/s brutto im 5-GHz-Band) ist jetzt für 289 Euro im Handel erhältlich.

TP-Link bietet mit dem TL-PA6010 einen Powerline-Adapter mit 600 MBit/s Bruttodatenrate an. Anders als der dLAN 650+ von Devolo (siehe Kurztest in c’t 19/13, S. 62) nutzt er aber kein Diversity.

Psiber Data veranstaltet zusammen mit Nexans kostenlose Workshops für den Verkabelungsstandard CAT8, der 40 GBit/s über maximal 30 Meter Twisted-Pair-Leitung transportieren soll. Die erste Schulung findet am 24. September in Hannover statt, die letzte am 21. November in Schwetzingen.

Trendnets schlauer Power-over-Ethernet-Switch TPE-1620WS (440 Euro) hat 16 Gigabit-Ports, die bis zu 30 Watt Leistung nach IEEE 802.3at bereitstellen und abwärtskompatibel zu 802.3af sind. Insgesamt liefert er maximal 185W.

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