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Geschäftsanalysen via HTML5

Mit Version 8 seiner Business-Intelligence-Suite will Arcplan Schreibtisch-Rechner und alle aktuellen Mobilgeräte per HTML5 unterstützen. Über den integrierten Application Designer werden unterschiedliche Seitenlayouts im Voraus von Hand festgelegt. Unabhängig davon sollen die Server-Komponenten der Suite, der Anwendungsserver Arcplan Enterprise und das Integrations-Gateway Arcplan Engage ihren Output automatisch an die Displaygröße des jeweiligen Clients anpassen. Engage dient dazu, Auskünfte mehrerer Anwendungen und Datenbanken miteinander und mit Suchergebnissen aus dem Internet zu verknüpfen. Eine zentrale Einstiegsseite der Arcplan-Suite soll auch spontane Recherchen in den Daten der Arcplan-Anwendungen ermöglichen. Lizenzkosten für die Suite beginnen im mittleren fünfstelligen Euro-Bereich. (hps)

Data Mining ergänzt BI

Das Softwarehaus eoda offeriert Nutzern der Business-Intelligence-Anwendungen von Jaspersoft maßgeschneiderte Erweiterungen zum Data Mining, zur Qualitätssicherung der vorliegenden Daten und zur Vorausberechnung erkennbarer Trends. Individuell entwickelte Prozeduren auf Basis der quelloffenen Statistik-Sprache R gliedern sich als Konnektoren zwischen den abgefragten Datenbanken und dem Jaspersoft-Reportgenerator ein. Die Kosten für Bedarfsanalyse, Programmierung und Anwenderschulung beginnen typischerweise bei mehr als 10 000 Euro, können aber nach Auskunft von eoda auch kleiner ausfallen, wenn ein Unternehmen eigene Expertise bei der R-Programmierung einbringt. (hps)

Groupware-Hard- und -Software

Betrieben mit bis zu zehn PC-Arbeitsplätzen bietet der Anbieter Intra2net seine Intranator Appliance Eco als Alternative zu Microsofts eingestelltem Small Business Server an. Die Appliance besteht hardwaremäßig aus einem PC mit 2 GByte RAM, vier Gigabit-Netzwerkanschlüssen und einer 500-GByte-Festplatte, der laut Anbieter so leise läuft, dass man ihn nicht in einen Serverraum auslagern muss.

Als Software kommt eine von Intra2net selbst gepflegte und mit Updates versorgte Linux-Distribution sowie der vorinstallierte, quelloffene Intranator Business Server zum Einsatz. Letzterer agiert als Mail- und Groupware-Server und lässt sich über Outlook oder übers Web per Browser oder Smartphone nutzen. Eine Firewall sowie Programme zur Viren- und Spam-Abwehr sind ebenfalls enthalten. Nettopreise beginnen bei 490 Euro für den Rechner und bei 390 Euro für die Fünf-Nutzer-Lizenz zur Server-Software. Die komplette Appliance kann man 30 Tage lang kostenlos testen. (hps)

PDF-Erzeuger

Softvisions Server-Anwendung WebPDF 5.0 wandelt mehr als 100 Dateiformate, auch die E-Mail-Formate MSG und EML, per Webdienst in PDF oder PDF/A. Schnappschüsse von HTML-Seiten kann die Software ebenfalls aufnehmen und als PDF ablegen. Dank der neu eingeführten Zeichenerkennung entstehen jetzt auch aus Grafiken durchsuchbare PDFs. Zudem soll WebPDF seine Erzeugnisse auf Wunsch mit Wasserzeichen markieren und digital signieren. Die Software legt die erzeugten Dokumente im integrierten PDF-Portal ab. Das in Java programmierte Paket gibt es in einer Ausführung für Windows XP, Server 2003 und Nachfolgeversionen und in Ausführungen für 32- und 64-bittige Linux-Systeme. Die Lizenzgebühr beträgt 3990 Euro netto, eine Demo-Version, die PDFs mit einem Wasserzeichen des Herstellers erzeugt, gibt es gratis. (hps)

Konferenz-Server

Seit Ende August offeriert Adobe Version 9.1 seines Konferenz-, Webinar- und E-Learning-Diensts Connect. Um die Benutzer herkömmlicher Telefonanschlüsse mit VoIP-Nutzern zu verbinden, baut die Software jetzt nur noch bei Bedarf eine Brücke über eine spezielle Konferenz-Telefonnummer auf und soll damit Kosten sparen. Ausrichter können die Aufzeichnungen von Meetings durch eine Passwortabfrage schützen. Virtuelle Sitzungsräume für Webinars stehen neuerdings auch vor Beginn der geplanten Sitzung für maximal fünf Benutzer offen, damit diese vorbereitetes Material hochladen können.

Anwender, die Connect schon bisher benutzt haben, benötigen für die neue Version ein neues Browser-Add-in. Der Internet Explorer wird nur noch ab Version 8, Mac OS X ab Version 10.6 unterstützt. Unternehmen, die einen lokalen Connect-Server mit Kauflizenz nutzen, erhalten ein Installationspaket für die neue Server-Version.

Abonnenten können Connect gegen eine feste Gebühr ab 45 US-Dollar je Monat und Gastgeber-Rechner oder eine Minutengebühr von 32 US-Cent je Konferenz-Teilnehmer über Adobes US-Webseite nutzen. Beim Bezug über Adobes deutschen Exklusiv-Distributor Reflact liegen die Einstiegskosten einschließlich einer Einrichtungsgebühr bei netto 3500 Euro für fünf Gastgeber im ersten Jahr. (hps)

Anwendungs-Notizen

Lokale Server des Dokumentenmanagement-Systems Windream lassen sich plattformunabhängig per Webdienst nutzen. Im Unterschied dazu greift das Windream-Web-Portal auf einen vom Hersteller gehosteten Server zurück.

Das Dokumentenmanagement-System ecoDMS kann mit dem Ende August erschienenen Gratis-Update auch Aufgaben aus MS Outlook archivieren. Außerdem ist neben den Fassungen für Windows und Linux als Release Candidate eine Programmversion für Mac OS X erschienen.

Mit der SAP-Anwendung Social Contact Intelligence zum Data Mining fürs CRM auf Basis der In-Memory-Datenbank HANA sollen sich Kunden-Datensätze mit Inhalten aus sozialen Netzen anreichern lassen.

Das CRM-System der Update Software AG hat mit CRM.discovery ein Modul zur Beobachtung von sozialen Netzen erhalten, um Kundenfeedback zu erfassen. Die Bedienoberfläche von update.CRM soll sich jetzt deutlicher als bisher an einzelne Arbeitsabläufe anpassen.

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