Mehr Bandbreite für 4K

Das bringt HDMI 2.0

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Anfang September stellte die HDMI-Organisation ihre neue HDMI-Spezifikation vor. Die wesentliche Änderung an der Schnittstelle für Computer, Smartphones und Unterhaltungselektronik: Sie unterstützt jetzt höhere Bandbreiten bis 18 GBit/s. Das reicht für die Videoübertragung in Ultra-HD-Auflösung mit 60 Bildern pro Sekunde.

Neben der Aufrüstung auf die höhere Datenrate wurden in der neuen HDMI-Version 32 Audiokanäle, die Übertragung von Multistream-Audio und die Unterstützung des im Kino üblichen 21:9-Formats spezifiziert. Der erweiterte Befehlssatz im CEC-Protokoll (Consumer Electronics Control) soll die Steuerung des heimischen Geräteparks mit einer einzigen Fernbedienung erleichtern. Zusätzlich wurde der sogenannte Dual-Viewing-Modus ergänzt, in dem ein Display gleichzeitig zwei verschiedene Inhalte anzeigt und die Betrachter durch passende Brillen nur ihren gewünschten Inhalt zu sehen bekommen. Das dem 3D-Modus entliehene Prinzip kann man bereits in einigen Fernsehdisplays zum Spielen nutzen.

Damit ein Gerät HDMI-2.0-konform ist, muss es allerdings nicht sämtliche der neuen Features unterstützen, betonten die Sprecher der HDMI-Organisation auf einer Veranstaltung in Berlin. Zwingend seien gemäß Spezifikation lediglich zwei Dinge, nämlich die 480p-Unterstützung (720 × 480 Bildpunkte) und zwei Audiokanäle. Alle anderen Merkmale sind optional. Das galt allerdings auch schon für alle bisherigen HDMI-Versionen. ...

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