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Österreichisch

www.ostarrichi.org

Wissen Sie, was „tratzen“ heißt oder können Sie sich etwas unter einem „Oadaxl“ vorstellen? Dann sind Sie wahrscheinlich Österreicher und haben „ärgern“ und „Eidechse“ sofort verstanden. Für alle andern gibt es das Wörterbuch von Ostarrichi.org, das insgesamt knapp 20 000 Wörter enthält. Dazu gehören auch derbe Begriffe, von denen die „Blunzn“ noch zu den harmloseren zählt. Zu einigen Wörtern zeigt das Wörterbuch sogar die Verbreitung an – wie überall im deutschen Sprachraum gibt es erhebliche regionale Unterschiede. Zu manchem Begriff entspinnt sich im Kommentarbereich und im angegliederten Forum eine angeregte Diskussion. Abgerundet wird die Seite durch eine kleine Übersicht über die Bundesländer des Alpenstaats mit den Bezirken. (uma)

Pelzige Freunde

www.tierheimhelden.de

Auf Tierheimhelden suchen Hunde, Katzen und Kleintiere ein neues Zuhause. Die Initiatoren der Seite wollen Tierheime und Interessenten vernetzen, damit Heime künftig für Halter erste Wahl bei der Suche nach einem neuen Haustier werden. Das Angebot beschränkt sich auf den deutschsprachigen Raum; Tiere aus dem Ausland werden nicht vermittelt. Teilnehmen können nur Tierheime, die in Verbänden wie dem deutschen Tierschutzbund organisiert sind. Der für alle Beteiligten kostenlose Dienst vermittelt nur den Erstkontakt zwischen Tierheim und Suchenden. Der Besuch im Tierheim und das persönliche Gespräch dort bleiben Pflicht.

Es gibt zwar vergleichbare Angebote, Tierheimhelden besticht aber durch ein einfaches, übersichtliches Design, das unerfahrenen Nutzern und Tablet-Anwendern entgegenkommt. Das Layout und die Suchfunktion sind sehr übersichtlich, allerdings ist das Angebot des vor rund einem halben Jahr gestarteten Dienstes nicht allzu groß. Noch nehmen offenbar nur wenige Tierheime bundesweit teil. Eine breitere Nutzung wäre nötig, damit das Portal seine hochgesteckten Ziele – 50 Prozent aller Vermittlungen von Tieren aus Heimen in fünf Jahren – auch erreichen kann. (uma)

Schöne Bilder

www.twistedsifter.com

Besondere Fotos, Videos und Artikel aus aller Welt sammelt das Blog Twisted Sifter. Mehrmals am Tag stellen die Macher interessantes Material vor. Ein Schema lässt sich dabei nicht erkennen; mal zeigen sie einzelne Fotos, mal ganze Sammlungen, mal Fotografien, mal Montagen oder Videos. Die Motive sind vielfältig; Natur- und Architekturfotografie dominieren. Gut ausgewählt und interessant ist das Material in fast allen Fällen – die Links zu ähnlichem Material machen das Blog zum Zeitfresser.

Wer besondere Interessen hat, wird in 15 verschiedenen Kategorien wie Kunst, Architektur, Reise, Natur/Weltraum oder Geschichte fündig. Einen schnellen Blick auf die Highlights erlaubt der Menüpunkt „Best of“. Über „Feeling Sifty“ kann der Anwender sich eine zufällige Seite anzeigen lassen. Der „Shirk Report“ bietet eine wöchentliche Zusammenfassung der besten Bilder, Artikel und Videos. (uma)

Deutsches Quiz

www.thegermanquiz.com

In nur zehn Fragen lässt sich durch das The German Quiz klären, wie deutsch man wirklich ist. Von FKK bis Mülltrennung lassen die Tester kaum ein Klischee aus, um den vermeintlich umweltbeflissenen, aber humorbefreiten Deutschen einen einzuschenken – vorzugsweise Schorle oder Spezi. Die Sprache lässt sich zwischen englisch und deutsch umschalten, die deutsche Übersetzung ist allerdings ein wenig hölzern. Wer gut englisch spricht, hat an der Seite deshalb mehr Spaß. Ernst gemeint ist der Test an keiner Stelle, was man schon an der ersten Frage erkennt. Am Ende erhält der Proband eine Prozentzahl, mit der er in sozialen Netzwerken hausieren gehen kann, der Durchschnittswert liegt derzeit bei 64. (uma)

Im Fadenkreuz

http://what3words.com

Die Weitergabe eines Standorts ist per Smartphone ein Klacks. Ein Link auf Google Maps oder vergleichbare Dienste lässt sich mit wenigen Bedienschritten erstellen und teilen. Merken kann man sich solche Ortsangaben allerdings nicht. Per Telefon oder auf einem Zettel lässt sich eine solche Standortangabe auch nur schwer weitergeben.

What3Words verfolgt hier einen komplett neuen Ansatz: Drei einfache Wörter reichen, um jeden Ort auf der Welt mittels eines Koordinatensystems mit einer Genauigkeit von drei Metern zu beschreiben. Notieren lässt sich das notfalls auf einem Bierdeckel. Gibt man die Wortkombination auf der Webseite oder in der App für Android und iOS ein, landet man sofort an der richtigen Stelle. Den Haupteingang des Heise-Verlags beispielsweise findet man im Web über den Link http://w3w.cm/stages.purest.wiggles.

Noch kürzer geht es mit der OneWord-Funktion. Hier kann der Anwender ein einzelnes, beliebig festlegbares Wort einem Drei-Wort-Standort zuordnen und diese Zuordnung später wieder ändern. So lässt sich beispielsweise auch ein ständig wechselnder Treffpunkt unter einer festen Adresse realisieren. Der One-Word-Dienst setzt aber eine Anmeldung voraus und ist kostenpflichtig. Pro Jahr sind dafür 1,20 Euro zu berappen. (uma)

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