Dynamische Lastanpassung

Neue Stromsparfunktionen im quelloffenen Radeon-Kernel-Treiber

Praxis & Tipps | Praxis

Durch Setzen eines Boot-Parameters arbeiten Radeon-Grafikkarten unter dem Linux-Kernel 3.11 deutlich sparsamer.

Dank Code von AMD unterstützt der kürzlich freigegebene Linux-Kernel 3.11 erstmals AMDs Dynamic Power Management (DPM). Diese Stromspartechnik kann die Leistungsaufnahme von Radeon-HD-Grafikkarten signifikant reduzieren. In einigen Konstellationen steigt der Stromverbrauch hingegen.

Als Versuchsobjekt diente unter anderem ein Lenovo Thinkpad X121e, dessen E-350-Prozessor einen Radeon-HD-6310-Grafikkern enthält. Mit Kernel 3.10 nahm dieses 11,6-Zoll-Notebook rund 11,6 Watt auf, wenn es im Leerlauf unter Fedora 19 lief. Mit Linux 3.11 war es zunächst ebenso viel – dessen Treiber nutzt DPM nämlich erst, wenn man den Kernel mit dem Parameter radeon.dpm=1 startet. Dieser Schritt reduzierte die Leerlauf-Leistungsaufnahme auf 11,1 Watt. Dieses Niveau erreicht das Notebook auch mit AMDs proprietärem Linux-Grafiktreiber Catalyst. ...

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c't 21/2013, Seite 168 (ca. 1 redaktionelle Seite)
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