Zweierkisten

Dual-Core-Prozessoren mit Haswell-Technik für Desktop-PCs

Test & Kaufberatung | Test

Die Haswell-Prozessoren für Desktop-PCs waren zunächst nur mit vier CPU-Kernen zu bekommen, also für mehr als 150 Euro. Nun geht es ab 60 Euro los, nämlich mit dem Pentium G3220 – auch der erlaubt den Bau von 10-Watt-PCs.

Desktop-Rechner mit weniger als 10 Watt Leistungsaufnahme im Leerlauf waren früher Exoten. Nun kann man sie aus Standard-Bauteilen zusammenstecken: Intels Haswell-Prozessoren und die zugehörigen Mainboards mit der Fassung LGA1150 machen es möglich [1]. Bisher musste man für Prozessor und Board zusammen wenigstens etwa 210 Euro hinlegen, weil man mindestens den Core i5-4430 kaufen musste und ein Board mit H87-Chipsatz. Nun kommt man ungefähr mit der Hälfte aus, denn der Pentium G3220 ist für weniger als 60 Euro zu haben und einige Mainboards mit dem abgespeckten H81 kosten unter 50 Euro. Ebenfalls neu ist die Baureihe Core i3-4000 zu Preisen ab etwa 110 Euro. Wir haben Pentium G3220 und Core i3-4130 in unserem PC-Bauvorschlag aus [1] ausprobiert.

Sparsamer

Im Leerlauf schluckt unser PC mit 300-Watt-Netzteil und Intel-Mainboard DH87RL stets etwa 10 Watt, egal ob mit einem der Doppelkerne oder mit dem in [1] empfohlenen Quad-Core. Das liegt an den ausgefeilten Stromsparfunktionen dieser Chips, die beim Nichtstun die meisten ihrer Bestandteile schlafen legen. Die besonders niedrige Leistungsaufnahme gelingt freilich nicht mit einer 3,5-Zoll-Festplatte, sondern bloß mit einer SSD sowie unter der Bedingung, dass aktuelle Treiber für die CPU-Grafik und Intels Rapid Storage Technology (RST) installiert sind. Zum Zeitpunkt des Tests hatte Intel noch einen veralteten Grafiktreiber auf der Webseite. Asus und Asrock lieferten schon die jüngere Version 9.18.10.3186, welche die GPUs in Core i3-4000 und Pentium G3000 erkennt. ...

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