Starker Nachbrenner

Serverprozessoren: Ivy Bridge-EP ersetzt Sandy Bridge-EP

Test & Kaufberatung | Test

Gut eineinhalb Jahre ist es her, dass der Xeon E5 mit Sandy Bridge-EP herauskam. Jetzt übernimmt bei den Zwei-Sockel-Servern Ivy Bridge-EP das Regiment, und der glänzt vor allem mit bis zu zwölf Kernen.

Die Welt der Server und Workstations beherrscht mittlerweile der Xeon E5. Intels Marktanteil beträgt stückzahlmäßig über 90 Prozent bei Servern, unter den neuen Systemen auf der der letzten Top500-Liste der Supercomputer waren es gar 98 Prozent. Dementsprechend groß ist das Augenmerk beim Generationswechsel des wichtigsten Server-Arbeitspferds: Ivy Bridge-EP folgt auf Sandy Bridge-EP, viele Maschinen mit LGA2011-Fassungen sind zu den Neulingen kompatibel. Deren wichtigste Verbesserung: Statt maximal acht Kerne sind nun bis zu zwölf zu haben.

Wie auch der etwas früher vorgestellte Ivy Bridge-E für Edel-PCs und die mittlerweile von Haswell abgelösten Ivy Bridges in Desktops und Notebooks weist der -EP ein paar innere Verbesserungen auf. Dazu gehört der schnelle Zufallsgenerator, der 16-bittige Float-Datentyp, schnellere Division, besseres Prefetching sowie Enhanced REP MOVSB und STOSB (ERMSB). Selbiges bewirkt ein automatisches Alignment bei den String-Befehlen REP MOVSB und REP STOSB. Bislang mussten die Compiler etwa bei Blockverschiebungen zunächst Quell- und Zieladressen überprüfen, um dann für ein optimales Alignment sorgen zu können. Das kostete zusätzliche Zeit, die man sich jetzt schenken kann. Alte Software weiß davon allerdings nichts, sodass man dort keinen Vorteil zu sehen bekommt. Wichtige Verbesserungen gibt es ferner beim PCIe-3.0-Interface. Unter anderem soll der störende Performance-Bug des Sandy-Bridge bei Remote-DMA behoben sein. ...

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