Bitfäule

Tücken bei Speicherung und Übertragung großer Datenmassen

Wissen | Know-how

Wer eine Datei abspeichert, will sie unverändert wieder lesen können. Das klappt auch fast immer, weil Fehler extrem selten auftreten. Wenn es um sehr große Datenmengen geht, können jedoch Pannen auftreten, die man früher getrost vernachlässigte. Verbesserte Hardware und neue Dateisysteme versprechen Abhilfe.

Vermutlich enthält dieser Artikel einen Rechtschreibfehler, obwohl zahlreiche Korrektur-Instanzen das vermeiden sollen. Ein Fehler unter mehr als 20 000 Buchstaben ergibt eine Fehlerwahrscheinlichkeit von weniger als 0,05 Promille pro Zeichen. Das hört sich nach wenig an, doch jeder einzelne Fehler ist ärgerlich – und je länger ein Text wird, desto mehr stecken drin.

Auch bei der Speicherung und Übertragung von Daten lässt sich die Fehlerwahrscheinlichkeit nicht auf null drücken, sondern nur mindern. Die besten Festplatten und Solid-State Disks sollen weniger als einmal pro 1016 übertragene Bits falsche Daten liefern. Dieser winzigen Wahrscheinlichkeit steht allerdings eine wachsende Masse an Daten gegenüber. Mittlerweile hantieren Privatleute mit Multi-Terabyte-Festplatten und in Rechenzentren stehen Petabyte-Speichersysteme. Seither liest man in Internet-Foren und Forschungsberichten mehr über Phänomene wie Silent Data Corruption oder Bit Rot, übersetzt Bitfäule. ...

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