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Battlefield 4 fordert 3 GByte Videospeicher

Schnelle Grafikkarten mit 3 GByte Videospeicher brauchen Spieler, wenn sie das für den 30. Oktober erwartete Multiplayer-Actionspiel Battlefield 4 in voller Detailstufe erleben möchten. Dies geht aus den Hardware-Anforderungen hervor, die der schwedische Entwickler DICE via Twitter verkündete. Zusätzlich sollten im System 8 GByte Hauptspeicher und ein schneller Sechskern- (AMD) oder Vierkern-Prozessor (Intel) stecken. Auf der Festplatte belegt das Spiel 30 GByte Speicher.

Damit legt Battlefield 4 die Hardware-Latte deutlich höher als Crysis 3, das bis dato anspruchsvollste PC-Spiel. Für die Next-Generation-Konsolen Xbox One und PS4 sind grafisch abgespeckte Versionen geplant, die Gerüchten zufolge dem mittleren PC-Detailgrad entsprechen sollen. Noch hässlichere Versionen wird es für Xbox 360 und PS3 geben. Wie AMD-Manager Roy Taylor in einem Interview gegenüber c’t vor einigen Monaten erklärte, soll Battlefield 4 Teil eines Spielebundles für bestimmte Radeon-Grafikkarten werden. Wahrscheinlich sind die ebenfalls im Oktober erwarteten Volcanic-Islands-Karten mit verbesserter GCN-Architektur dafür vorgesehen. Gerüchten zufolge will AMD zuerst die High-End-Version „Hawaii“ auf den Markt bringen, um Nvidias GeForce GTX Titan die Leistungskrone zu entreißen.

Bereits der Vorgänger Battlefield 3 verlangte bei seiner Vorstellung sehr potente Hardware und als erstes Spiel 1,5 GByte Videospeicher für die Ultra-Detailstufe. Die Anforderungen von PC-Spielen dürften weiter steigen, weil sie auch für Konsolen programmiert werden: Xbox One und PS4 haben künftig mit 8 GByte wesentlich mehr Speicher für Texturen und Co zur Verfügung als ihre Vorgänger. (mfi)

Leise Spieler-Grafikkarten

Die Firma MSI stellt zwei neue Grafikkarten vor, die aktuelle Spiele in Full HD flüssig wiedergeben und obendrein noch besonders leise arbeiten sollen. Bei der 265 Euro teuren GeForce GTX 760 Hawk garantieren das laut MSI 10 cm große Lüfter. Ihre Kepler-GPU hat 1152 Kerne und läuft mit 1111 MHz Taktfrequenz. 2 GByte GDDR5-RAM sind über 256 Datenleitungen angebunden und erreichen eine Transferrate von 192 GByte/s. Noch leistungsfähiger ist die GeForce GTX 780 Lightning für 640 Euro, die mit 3 GByte Speicher für zukünftige Spiele gut gewappnet ist. Ihr dicker GK110-Grafikchip mit 2304 Kernen turbo-taktet unter Last mit 1033 MHz und wird von einem mittigen 8-cm-Lüfter und zwei äußeren 10-cm-Lüftern gekühlt.

Beide Modelle besitzen ein umschaltbares BIOS und erlauben das Spielen auf bis zu drei Displays. Vier Schirme steuern sie nur in 2D gleichzeitig an, etwa auf dem Windows-Desktop. (mfi)

Mini-PCs für Büro und daheim

Eine neue Serie von Mini-Rechnern hat Asus auf den Namen VivoPC getauft, was auf die Tablets und Notebooks der Vivo-Familie verweist. Drei unterschiedliche Ausstattungsvarianten mit Celeron, Core i3 oder Core i5 sind erhältlich, gegen 80 Euro Aufpreis gibt es die teureren mit vorinstalliertem Windows 8. Alle Prozessoren entstammen der 2012 eingeführten Ivy-Bridge-Generation, mittlerweile ist sonst Haswell der letzte Schrei. Der Celeron 1007U mit 17 Watt TDP ist eigentlich für Ultrabooks gedacht, die 35-Watt-Doppelkerner Core i3-3110M und Core i5-3210M zielen auf Notebooks. Die Preise beginnen bei 229 Euro für die Celeron-Version, 349 Euro werden für die Variante mit Core i3 fällig und 429 Euro für das Core-i5-Modell.

Die VivoPCs mit quadratischer Grundfläche, 19 Zentimeter Kantenlänge und 5,6 Zentimeter Höhe besitzen zwei SO-DIMM-Slots, statt einer 2,5-Zoll-Festplatte lässt sich auch ein 3,5-Zoll-Laufwerk einbauen – vermutlich sorgt das aber für mehr Lärm. WLAN (802.11ac), Bluetooth 4.0, Kartenleser und Gigabit Ethernet sind stets eingebaut, ebenso USB-3.0-Ports und HDMI. Die teureren Varianten besitzen vier statt zwei USB-3.0-Buchsen (von insgesamt sechs) sowie zusätzliche Mini-Displayports. Hier sind auch 4 statt 2 GByte installiert.

Alle VivoPCs bestückt Asus mit einer 500-GByte-Platte (2,5 Zoll). Die Anbindung von einem oder zwei Displays übernimmt jeweils die Prozessorgrafik: beim Celeron HD Graphics, sonst HD 4000. (ciw)

TPM-2.0-Chips

Trusted Platform Modules nach Version 1.2 der TPM-Spezifikation sind für einige Anwendungen nicht mehr sinnvoll, weil sie den Hash-Algorithmus SHA1 implementieren, der als nicht mehr ausreichend sicher gilt. Die Spezifikation TPM 2.0 löst dieses Problem und bringt weitere Veränderungen (s. c’t 15/13). In Tablets mit Windows RT sowie in jenen mit Windows 8 und Atom Z2760 stecken TPM-2.0-kompatible Lösungen als Mischung aus Firmware (fTPM) und speziellen Hardware-Funktionen wie ARM TrustZone oder Intel S&ST. Infineon hat jetzt auch separate „Optiga TPM“-Chips im Angebot, die als TPM 1.2 oder 2.0 arbeiten können. Der quadratische Baustein namens SLB9645 hat 5 Millimeter Kantenlänge und kommuniziert via I2C-Bus (SMBus); SLB9660 und SLB9665 verwenden die Low Pin Count-(LPC-)Schnittstelle wie bisherige TPMs. (ciw)

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