Androiden-Orakel

Delphi XE 5 erstellt Android-Anwendungen

Praxis & Tipps | Tipps & Tricks

Die erst für Ende des Jahres angekündigte Version XE 5 der Delphi-Entwicklungsumgebung ist schon seit Anfang September auf dem Markt. Mit dem zugehörigen Add-on für mobile Anwendungen kann man nun iOS- und Android-Programme mit ein und demselben Quellcode erstellen. Wir haben einen ersten Blick riskiert, wie das Ganze funktioniert.

Seit sich die Windows-Desktop-Rechner ihre Anwender vermehrt mit Note- und Netbooks, Smartphones und Tablets teilen müssen, ist die Welt für Anwendungsentwickler nicht leichter geworden. Reichte früher eine Entwicklungsumgebung für Windows, um an die 95 Prozent aller IT-Nutzer mit eigenen Programmen zu beglücken, muss man sich heute mindestens noch mit Xcode für die iOS-Entwicklung und Eclipse für die Android-Programmierung befassen. Immerhin können Nutzer der Entwicklungsumgebung Delphi aus dem Hause Embarcadero ab Version XE 4 seit einem guten halben Jahr relativ bequem auch iOS-Apps erzeugen [1]. Mit der gerade veröffentlichten Version XE 5 klappt das nun auch mit Android-Apps recht passabel.

Soweit erst einmal die guten Nachrichten. Die schlechte: Um mit Delphi mobile Anwendungen erstellen zu können, müssen Neueinsteiger mindestens 1500 Euro berappen. Wer bereits die Vorgängerversion nebst Mobile-Add-on besitzt, muss 850 Euro ausgeben, um auch in den Genuss der Android-Programmierung zu gelangen. Apples Xcode oder die Open-Source-Plattform Eclipse sind dagegen kostenlos zu bekommen. ...

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Weitere Bilder

  • In der Entwicklungsumgebung werden Standard-Geräte wie Samsungs Galaxy in der Layout-Ansicht angezeigt, sodass man die Programmoberfläche visuell erstellen kann.

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