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Ausflug für die Augen

http://natgeofound.tumblr.com

www.nationalgeographic.com/125

Die Reportagen der Zeitschrift National Geographic sind nicht nur hervorragend erzählt, sondern bestechen auch durch ihre außergewöhnlichen Fotos. Dabei kommt nur ein Bruchteil der von den Autoren auf ihren Reisen geschossenen Aufnahmen in die Zeitschrift. Der Rest landet im Archiv. Im Rahmen der 125-Jahr-Feier der National Geographic Society, die die Zeitschrift herausgibt, hat man sich entschlossen, diesen Schatz ein Stück weit zu heben.

Im Blog National Geographic Found veröffentlicht das Magazin Fotos, die „Kulturen und Momente der Vergangenheit“ zeigen. Viele der dort gezeigten Fotos wurden noch nie veröffentlicht. Teilweise fehlen den Bildern Datum und Ort der Aufnahme; wer auf den Bildern etwas wiedererkennt, ist herzlich eingeladen, solche Informationen beizusteuern. Ebenfalls anlässlich des Geburtstags veröffentlicht National Geographic unter Celebrating 125 years eine Auswahl bereits gedruckter Reportagen und Bilder aus seiner Geschichte. (jo)

Musik, täglich neu abgemischt

http://jedentageinset.wordpress.com

Musikalisches Einerlei? Nicht mit Jeden Tag ein Set! Die Site von Alex Horvath und Ben Frauenknecht präsentiert jeden Tag einen neuen von einem DJ zusammengestellten Musik-Mix. Einziges Kriterium für die Veröffentlichung: Das Set muss Horvath und Frauenknecht gefallen. Die Sets sind selten kürzer als eine Stunde, können aber auch schon mal mehrere Stunden dauern. Sie stammen von den Urhebern selbst, Jeden Tag ein Set bindet sie von deren Soundcloud-Seiten ein. Ursprünglich hatte Jeden Tag ein Set nur eine Facebook-Seite, mittlerweile ist ein Blog hinzugekommen, das jeden Tag den DJ in einem Posting kurz portraitiert. Die Sets lassen sich auch als Podcast abonnieren. (jo)

Bundesliga sozial

www.ran.de/fussball/bundesliga/social

Auch beim Fußball will sich der Fan auf „seriösem“ Wege über Spiele, Aufstellungen, Neueinkäufe, Trainer-Rauswürfe und Verletzungen informieren. Aber Fußball ist auch Pop. Die Spieler sind die Stars, und welcher Fan würde nicht gerne mit mehr Informationen über seine Stars versorgt? Dafür bietet der Social Media Hub gute Dienste, der Social-Media-Aktivitäten rund um den Fußball sammelt.

Der Hub aggregiert die Veröffentlichungen der Vereine der ersten Fußball-Bundesliga, einzelner Spieler sowie einiger „verwandter“ Firmen und Einrichtungen, etwa Ausrüstern oder der Liga selbst. Zu den Quellen zählen Facebook, Twitter, Instagram und YouTube. In der „Home“-Ansicht zeigt der Hub Postings aus der gesamten Liga an. Die Meldungen lassen sich aber auch auf einzelne Vereine beschränken.

Zwar finden sich im Social Media Hub die normalen Pressemitteilungen der Vereine und Spieler, brühwarm aus den Social-Media-Kanälen. Darüber hinaus findet man aber auch den einen oder anderen privaten Einblick und erfährt, was die Spieler jenseits des Trainigsplatzes so machen. (jo)

Quiz für polyglotte Programmierer

http://helloworldquiz.com

http://greatlanguagegame.com

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Ist das jetzt Rebol, Delphi oder Processing? Mit solchen „Hello World“-Codeschnipseln kann jedermann beim Hello World Quiz seine Programmier-Sprachkenntnisse auffrischen. Den Reiz des Spiels macht aus, auch mal Konstrukte in abgefahreneren Sprachen wie Brainfuck, Elixir oder LOLCODE zu sehen. Es ist mitunter beeindruckend, wie kompliziert die Konstrukte in einigen Sprachen sein müssen, um nicht mehr als eine kurze Textzeile auf den Bildschirm zu bringen. Der Spieler hat beim Hello World Quiz fünf Leben. Rät er eine Sprache richtig, erhält er hundert Punkte, rät er falsch, verliert er ein Leben. Der Autor dieses Artikels ist über 1000 Punkte nicht hinausgekommen, der High Score lag beim Verfassen bei 6900 Punkten.

Inspiriert wurde das Hello World Quiz vom The Great Language Game, das dasselbe Spielprinzip auf gesprochene Sprachen anwendet. Es präsentiert kurze, gesprochene Audioschnipsel aus etwa 80 Sprachen. Der Spieler muss raten, um welche Sprache es sich handelt. (jo)

Twitter-Bändiger

http://tame.it

tame.it soll dem Nutzer ein wenig mehr Überblick über die Themen verschaffen, die sich in seiner Twitter-Timeline niederschlagen. Er verbindet tame.it dazu mit Twitter und gibt einen Zeitraum zwischen einer und 24 Stunden vor. tame.it zeigt ihm dann die in seiner Timeline am häufigsten geteilten Inhalte und Hashtags sowie die am häufigsten erwähnten Twitter-Nutzer an.

Ein wenig unpraktisch ist, dass das im Beta-Betrieb befindliche tame.it die drei extrahierten Informationen in gleich breiten Spalten anzeigt. So bleibt regelmäßig zu wenig Platz für die Überschriften der geteilten Artikel. tame.it ist in einer Basisversion kostenlos. Eine erweiterte Version, die unter anderem auch Listen analysiert, kostet fünf Euro pro Monat. (jo)

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