Bilder bewegen

Photoshop für Videoschnitt und Animation nutzen

Praxis & Tipps | Praxis

Seit Version CS5 bearbeitet Photoshop Videos und erstellt einfache Keyframe-Animationen. Hinter spezialisierten Programmen bleiben die Fähigkeiten der Photoshop-Zeitleiste weit zurück, dafür sind sie leicht zu erlernen und eröffnen im Zusammenspiel mit den Bildbearbeitungswerkzeugen interessante Möglichkeiten.

Für Videoschnitt gibts bei Adobe Premiere Pro, für Animation After Effects, klar. Aber für viele Kunden der Creative Cloud wird Photoshop für bewegte Bilder dennoch eine interessante Wahl darstellen. Denn wer gewohnt ist, Farben und Helligkeit in Fotos mit den bekannten Einstellungsebenen zu bearbeiten, möchte Gradationskurven, Histogrammkorrektur und Schwarzweißmixer vielleicht auch auf Videodateien anwenden. Masken blenden wie bei starren Pixeln Bildteile aus und auch Videomaterial lässt sich mit Photoshop beschneiden und skalieren.

Eine andere Idee ist, mit Photoshop erstellte Designs zu animieren. Die Werkzeuge dazu sind simpel gestrickt, aber gerade das kann ein Vorteil sein, denn der Einstieg in After Effects oder Premiere Pro verschlingt Stunden, bevor man überhaupt das Grundprinzip begriffen hat. Photoshop beschränkt sich darauf, Ebenen zu bewegen, zu skalieren und ein- beziehungsweise auszublenden. Außerdem kann man Masken animieren, was wiederum ein neues Betätigungsfeld eröffnet. Auch für den Einstieg in bewegte Bilder bietet sich die Photoshop-Zeitleiste an, denn Spuren, Keyframes und Co. funktionieren hier genauso wie in Premiere Pro und After Effects. ...

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