Das eigene Fernsehnetz

Sat-IP verteilt Fernsehen im ganzen Haus

Wissen | Know-how

Mit einem großen Programmangebot und größtenteils kostenlosem Zugang steht Satellitenfernsehen bei vielen hoch im Kurs. Doch bislang nervt die sternförmige Verkabelung, die eine Integration neuer Empfangsgeräte erschwert. Das soll mit dem vom Satellitenbetreiber SES Astra vorangetriebenen „Sat-IP“ Geschichte sein: Statt über Koaxialkabel empfangen alle Geräte Live-TV via Ethernet, Powerline oder WLAN.

Stellen Sie sich vor, Sie müssten nur ein kleines Kästchen an die TV-Antennendose anschließen und könnten danach einfach das laufende Programm jedes digitalen TV-Senders nicht nur an alle Fernseher im Haus verteilen, sondern auch (drahtlos) an Laptops, Tablets und Spielkonsolen – und zwar sowohl in Standardauflösung (SD) als auch in High Definition (HD).

Klingt zu schön, um wahr zu sein? Tatsächlich hat der Satellitenbetreiber Astra unter dem Namen „SAT>IP“ (aus Gründen der Lesbarkeit schreiben wir nachfolgend Sat-IP) eine Initiative für Sat-TV-Nutzer ins Leben gerufen, bei der es genau darum geht. Die Spezifikation steht [1], eine Reihe von Produkten mit dem offiziellen Logo sind bereits erhältlich – auch wenn noch nicht jede Sat-IP-Hardware und -Software die (kostenlose) Zertifizierung durchlaufen hat. Bevor Sat-IP, wie von Astra und Mitstreitern erhofft, vom European Committee for Electrotechnical Standardization (CENELEC) im kommenden Frühjahr zum offenen Industriestandard (Cenelec EN 50585) erhoben wird, haben wir uns Sat-IP schon einmal genauer angeschaut. ...

Sie möchten wissen, wie es weitergeht?

Als c't-Plus-Abonnent gratis lesen

Anmelden als c't-Plus-Abonnent

weiterführende Links

Weitere Bilder

  • Eine Spezialversion des DVB Viewer Lite ist momentan die einzige zertifizierte Empfangslösung für Sat-IP.
  • Ursprünglich als Programmführer für das HD+-Paket von Astra gedacht, beherrscht inzwischen auch die HD+-App Sat-IP.

Videos

Kommentare

Anzeige
Anzeige