Mittelweg

Videoschnittprogramme für Ein- und Aufsteiger

Test & Kaufberatung | Test

Funktionen wie bei den Profis, aber so leicht bedienbar, dass Otto-Normal-Filmer damit zurechtkommt: So lautet das vollmundige Versprechen von Adobe Premiere Elements, CyberLink PowerDirector und Magix Video deluxe. Obendrein soll die Videobearbeitung auch auf Rechnern flott von der Hand gehen, die nicht aus der aktuellen Hochleistungsklasse stammen.

Ultra High Definition (UHD), 4K, Pixel im Überfluss: Auf der IFA sorgten die hochaufgelöst präsentierten Videos für Furore. Spätestens seit Action-Kameras wie die GoPro Hero 3 Black Edition 4K-Videoclips erzeugen, kommt der Wunsch auf, solches Material elegant und effektiv bearbeiten zu können. Unkomplizierte Anwendung, aber anspruchsvolle Ausstattung – das ist der Grundgedanke aller Programme dieses Testfeldes.

Also stehen bei den Programmen der neuen Generation die höhere Leistung, der Umgang mit Auflösungen jenseits von Full HD und Verbesserungen des Funktionsumfangs im Mittelpunkt. CyberLink setzt obendrein auf einen ausgefeilten Mehrkamera-Schnitt. Magix hat einen HDR-Effekt eingebaut, die Werkzeugleiste überarbeitet und einen speziellen Proxy-Schnitt für Ultra-HD-Projekte integriert; damit lassen sich solche Video-Dateien für den Schnitt automatisch in ein kleineres, in der Qualität verringertes Pendant umwandeln – keine schlechte Idee. Adobe Premiere Elements beherrscht zwar auch 4K, hat damit aber noch nicht so viel am Hut und wendet sich mehr denn je an den Einsteiger. Dafür integrieren die Kalifornier neue Assistenten und Automatik-Funktionen und möchten die Brücke für Engagierte mit neuem Motion Tracking und ausgefeilteren Bearbeitungsmöglichkeiten schlagen. Bleibt die Frage, ob sich die drei Kandidaten auch mit ihrem erweiterten Funktionsrepertoire einfach bedienen lassen. ...

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