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Fotoshow-Software

Das Magix-Programm Fotos auf DVD 2014 Deluxe hat laut Hersteller eine besser strukturierte Bedienoberfläche mit vereinfachtem Im- und Export erhalten. Fotos und Videos lassen sich in HDR-Look umsetzen. Mitgelieferte Clip-Arts, Menüs und Filme sollen komplett in hoher Auflösung vorliegen, bis hin zu 4K. Der Video-Export umfasst neben YouTube und Facebook nun auch die TelekomCloud. Magix hat die Anwendung außerdem auf Touch-Bedienung ausgerichtet. Häufig gebrauchte Bedienelemente wie die Schaltflächen des Vorschaufensters, der Zeitachse und der Symbolleiste sollen sich dadurch mit Fingern bedienen lassen. Das Programm ist für 70 Euro im Handel erhältlich. (akr)

Bildbearbeitung in Google+

Das soziale Netzwerk Google+ enthält jetzt Bildbearbeitungsfunktionen von Nik Software. Die Foto-Optimierung umfasst Regler für Helligkeit, Kontrast, Sättigung und Farbtemperatur, die automatische Korrektur lässt sich detailliert anpassen. Weitere Funktionen sind Schärfen, Geraderücken und Beschneiden sowie Effektfilter für Schwarzweiß, Soft-Fokus, Tilt-Shift, dramatischen Kontrast, Bildrahmen und Retro-Looks inklusive simulierten Kratzern sowie Lichtlecks. Über Niks Kontrollpunkte lassen sich Bildbereiche selektiv bearbeiten. Die Funktionen sind nahezu deckungsgleich mit denen der Snapseed-App, die für iPhone, iPad und Android-Geräte zur Verfügung steht. Google+ stellt nach der Bearbeitung auf Wunsch den Originalzustand wieder her. Nutzungsvoraussetzung sind der Web-Browser Google Chrome und ein Google+-Konto.

Außerdem hat Google einen neuen Raw-Konverter implementiert. Raw-Fotos konvertiert Google+ nach JPEG. Die Bildqualität soll sich nun deutlich verbessert haben. Google+ unterstützt bisher Rohdaten von über 70 Kameramodellen. Die Formatunterstützung soll fortlaufend ergänzt werden. (akr)

Server-Mediendatenbank

Canto hat für Oktober Version 9 seiner Server-gestützten Mediendatenbank angekündigt. Der Web-Client für Cumulus 9 bekommt eine neue Bedienoberfläche, der Server soll bis zu 30 Prozent schneller arbeiten. Die Cumulus Video Cloud kann Videomaterial in Standardformate wie 3GP, FLV, MP4 oder WMV konvertieren und für verschiedene Endgeräte und den Web-Browser streamen. Administratoren können Upload-Links an Mitarbeiter verteilen, die damit Dateien per Drag & Drop auf den Cumulus-Server laden können, ohne selbst ein Benutzerkonto besitzen zu müssen. Cumulus gibt es als gehostete Cloud-Lösung oder als Lizenz für den eigenen Server im Unternehmen. Letztere kostet in der einfachsten Variante mit einem Server und drei Client-Zugängen zu einem Web-Portal mit unlimitiertem Lesezugriff 8925 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Hinzu kommt ein Wartungsvertrag. (akr)

Bildbearbeitung und Videoschnitt

Adobe hat Photoshop Elements und Premiere Elements in Version 12 veröffentlicht. Einige Neuerungen stecken in beiden Programmen, etwa die lernfähige Tonwertkorrektur: Der Nutzer wählt aus Vorschlägen das beste Bild aus und passt die Funktion dadurch an die eigenen Vorlieben an. In der Medienverwaltung erscheinen nun per Smartphone und Tablet aufgenommene Fotos und Videos als mobile Alben. Der Organizer nutzt dazu den Cloud-Dienst Adobe Revel.

Photoshop Elements 12 kann Bildteile selbstständig (inhaltssensitiv) ergänzen, etwa um Objekte in einem Bild zu versetzen oder nach Drehen eines Bildes Ecken zu füllen. Drei neue Anleitungen führen durch die Reparatur alter Fotos sowie zum Zoom- und Puzzle-Effekt. Unter Mac OS X winkt 64-Bit-Unterstützung, die Windows-Version bleibt 32-bittig.

Premiere Elements wendet Einstellungsebenen auf Video-Clips an und führt per Assistent durch Korrekturen und Effekte. Hinzu kommen neue Filmstile für den Comic-, 50er-Jahre- oder Cross-Entwicklungs-Look (siehe S. 124). Das Bundle aus Photoshop und Premiere Elements für Windows oder Mac OS X kostet 148 Euro, einzeln bezahlt man knapp 100 Euro pro Produkt. (atr)

Effektreiche Bildschirmvideos

Das Screencast-Programm Camtasia Studio 8.1 von TechSmith hat eine Greenscreen-Funktion erhalten, mit der sich nach Auswahl einer Farbe der Hintergrund eines Videos austauschen lässt. Videos lassen sich außerdem beschneiden. Mit der Heftfunktion verbindet man Videos zu einer Sequenz, um diese als Einheit bearbeiten zu können. Effekte und Animationen kann das Programm von einem Videoclip auf einen anderen kopieren.

Die Mac-Variante Camtasia 2.5 hat eine überarbeitete Oberfläche bekommen. Ein Pipettenwerkzeug dient zur Farbwahl. Bereits produzierte Videos zeigt das Weitergabe-Fenster an. Ton- oder Bildspuren lassen sich getrennt bearbeiten und nach Fertigstellung sperren. Animationen kann die neue Version exponentiell beschleunigen und abbremsen.

Die Vollversion von Camtasia Studio für Windows kostet 282 Euro, die Mac-Software ist für 93,50 Euro erhältlich. (akr)

Perspektiv- und Objektivkorrektur

Das Programm zur Korrektur stürzender Linien DxO ViewPoint 2 hat das Modul zur optischen Korrektur aus DxO Optics Pro mit Profilen für 15 000 Kamera-Objektiv-Kombinationen erhalten. Damit bearbeitet ViewPoint neben fehlerhafter Perspektive auch Linsenverzerrung. Bisher ließen sich stürzende Linien anhand eines Rechtecks mit vier Ankerpunkten markieren; für komplexe Settings gibts nun acht Punkte. Die Einstellung „natürlich“ zieht ein Bild nur zu 75 Prozent gerade und erhält damit eine glaubwürdigere Bildwirkung. Nach Perspektiv- und Objektivkorrektur bietet das Programm automatischen Beschnitt oder Erhalt aller Pixel an.

Viewpoint 2 ist für Windows sowie Mac OS X erhältlich und läuft als Plug-in in Photoshop ab Version CS3, Lightroom ab Version 3 und jetzt auch in Photoshop Elements ab Version 9 sowie Aperture 3. Aperture-Nutzer müssen allerdings auf die Korrektur der Objektivverzerrung verzichten. Das Programm kostet 79 Euro, ein Upgrade ist für 39 Euro zu haben. (akr)

Anwendungs-Notizen

Die Publishing-Software QuarkXPress ist in Version 10 erschienen. Eine neue Grafik-Engine stellt eingebundene Dateien der Formate AI, PDF, EPS, TIFF und PSD in Originalauflösung dar. Das Programm läuft auf Mac OS X ab 10.7.5 oder Windows ab 7. Die Mac-Version ist eine native Cocoa-App. QuarkXPress kostet knapp 1400 Euro, der Upgrade-Preis beträgt 450 Euro.

Der Raw-Entwickler Lightroom 5.2 unterstützt neue Kameramodelle und Profile für weitere Objektive, darunter das der Action-Kamera GoPro Hero 3. Dem Reparaturpinsel kann man nun eine weiche Kante verpassen, die Reduktion von Farbrauschen hat eine Einstellung zur Glättung erhalten. Smart-Vorschaubilder erstellt Lightroom nun mit bis zu 2560 Pixeln Kantenlänge. Lightroom 5.2 steht ab sofort für Windows und für Mac OS X zum Download bereit. Die Vollversion kostet 130 Euro, ein Upgrade 73 Euro.

Eine neue Version von Googles mobiler Office-Suite Quickoffice (c’t 20/13, S. 144) steht ab sofort kostenlos für Android und iOS zur Verfügung. Sie ersetzt die bisherigen Ausgaben Pro und Pro HD und ist laut Google vollständig kompatibel mit iOS 7. Wer die Suite installiert, soll innerhalb der nächsten Wochen für zwei Jahre 10 GByte zusätzlichen Platz auf dem Webspeicher Google Drive erhalten. Die Cloud-Storage-Dienste von Quickoffice Pro und Pro HD werden noch bis März 2014 unterstützt.

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