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Neuer Suchalgorithmus bei Google

Google hat seinen Suchalgorithmus auf einen neuen Stand gebracht. „Hummingbird“ bringt zahlreiche Erweiterungen und Verbesserungen, die vor allem komplexe Fragen des Nutzers künftig besser beantworten sollen. Ziel ist es, die Konversation des Nutzers mit der Suchmaschine natürlicher zu gestalten. Die Überarbeitung zum 15. Geburtstag der Suchmaschine bezeichnet Google als größte Veränderung der vergangenen drei Jahre.

Für die mobile Nutzung hübscht sich Google ebenfalls auf. Die mobile Oberfläche soll in Kürze aufgeräumter und einfacher daherkommen, um die gewünschte Antwort schneller zu finden. Allerdings hängt die deutsche Version noch ein wenig hinterher. So steht eine neue Vergleichsmöglichkeit, die die wichtigsten Fakten in einer Gegenüberstellung zweier Alternativen auflistet, vorerst nur in der englischen Sprachversion zur Verfügung. (dbe)

Congstar will bei DSL auf Volumentarife umsteigen

Congstar will neue DSL-Anschlüsse „mittelfristig“ nicht mehr mit Flatrate, sondern mit einem Volumentarif verkaufen. Die genauen Verbrauchsgrenzen, Preise und der Zeitpunkt der Einführung sind noch nicht bekannt.

Die Telekom behält sich in ihren AGB seit Mai 2013 vor, den Datenverkehr ab einer Grenze von 75 bis 400 Gigabyte pro Monat je nach Datenrate des Anschlusses auf 2 MBit/s zu drosseln. Ursprünglich hatte das Unternehmen eine Reduktion auf 384 kBit/s verkündet, war aufgrund massiver Kritik daran aber ein Stückchen zurückgerudert.

Auch Vodafone denkt über eine Drosselung für seine Festnetzkunden nach. Grund sei die Übernahme von Kabel Deutschland. Dort wird die Nutzung von Tauschbörsen und One-Click-Hosting-Angeboten nach einem Verbrauch von 10 Gigabyte pro Tag auf 100 kBit/s im Downstream reduziert. Ein Unternehmenssprecher sagte, dass Vodafone „unmöglich bisherige DSL-Kunden unbegrenzt surfen lassen und neue Kabelkunden drosseln“ könne. Die Drossel komplett aufheben, was den Konflikt ebenfalls lösen würde, will Vodafone offenbar nicht. (uma)

Sunrise-Phase bei De-Mail

Noch bis 31. Dezember 2013 läuft für Subdomains unterhalb de-mail.de, also beispielsweise ct.de-mail.de, eine Sunrise-Phase, in der Inhaber der .de-Domain gleichen Namens die Nutzung beantragen können. Das ist für Behörden und Unternehmen interessant, die interne Adressen selbst verwalten wollen. Nach Ablauf dieser Frist kann jedermann beliebige Subdomains beantragen. Inhaber der Hauptdomain de-mail.de ist das Bundesministerium des Innern.

1&1 weist derzeit in einer Werbekampagne auf das Auslaufen dieser Sunrise-Phase hin, was Kunden verunsichert. Zwar ist es ab Januar grundsätzlich möglich, sich beliebige Sub-Domains für De-Mail zu sichern, das kann allerdings nur in einem engen Rahmen geschehen. Bei Kollisionen genutzter Namen mit bestehenden Rechten, beispielsweise an einer Marke, kann der Rechteinhaber die Nutzung wie bei Domain-Namen unterbinden lassen. (uma)

Telekom bekämpft Kabelklau

Die Telekom will dem Diebstahl von oberirdisch verlegten Kupferkabeln mit dem Einsatz künstlicher DNA begegnen. Ein ferngesteuerter Quadrocopter benetzt Freileitungen mit einem Klarlack. Anders als der Name suggeriert, enthält dieser jedoch kein genetisches Material, sondern 400 Mikrometer kleine Plättchen aus Nickel, in die eine Nummer eingraviert ist, die wiederum in einer Datenbank gespeichert ist. Mit Speziallampen lässt sich Diebesgut auch ohne Mikroskop erkennen, denn unter UV-Licht leuchtet der Lack gelbgrün.

Die künstliche DNA diffundiert durch die Umhüllung, sodass selbst beim Verbrennen der Isolierung Rückstände am Kupfer haften bleiben und eine Zuordnung zu einem Tatort erlauben. Der Lack färbt zudem ab: Wer mit den Kabeln in Kontakt kommt, ist per UV-Licht leicht zu enttarnen. Die Telekom setzt auf den Abschreckungseffekt – ob ein Kabel markiert ist oder nicht, lässt sich nicht erkennen. Mit anderen Unternehmen zusammen engagiert sich die Telekom in einer Sicherheitspartnerschaft gegen den Metalldiebstahl, die Leitungsbetreiber, Metallhändler und Recycling-Unternehmen umfasst. Alleine die Deutsche Bahn verzeichnete im vergangenen Jahr mehr als 2700 Diebstähle mit einem Gesamtschaden von rund 17 Millionen Euro. (uma)

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