Preise für Windows 8.1

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Preise für Windows 8.1 Dass das Update auf Windows 8.1 für Besitzer von Windows 8.0 kostenlos erhältlich sein wird, war bereits bekannt. Zumindest für den US-amerikanischen Markt hat Microsoft nun auch verraten, was es für alle anderen kostet....

Dass das Update auf Windows 8.1 für Besitzer von Windows 8.0 kostenlos erhältlich sein wird, war bereits bekannt. Zumindest für den US-amerikanischen Markt hat Microsoft nun auch verraten, was es für alle anderen kostet. Wichtigste Neuerung dabei: Für das Geld, das man für eine Windows-8-Upgrade-Lizenz ausgeben musste, bekommt man eine Vollversion von Windows 8.1. Microsoft reagiert damit nach eigenen Aussagen auf Wünsche von Kunden, die Windows-Lizenzen nicht mehr nur kaufen, um bestehende PCs zu aktualisieren, sondern zunehmend auch, um sie in virtuellen Maschinen laufen zu lassen oder selbst gebaute Rechner damit zu betreiben.

Die Basis-Version „Windows 8.1“ (von den Entwicklern intern als „Core“ bezeichnet) wird einem Blog-Eintrag von Microsoft zufolge 120 US-Dollar kosten, „Windows 8.1 Pro“ 200 US-Dollar. Das sind dieselben Preise, die im Microsoft Store derzeit für die entsprechende Windows-8.0-Lizenz aufgerufen werden. Im deutschen Microsoft Store kosten die beiden Ausgaben von Windows 8.0 derzeit 120 respektive 280 Euro; die Preise für Windows 8.1 werden wohl dieselben sein. Offiziell auf den Markt kommt Windows 8.1 erst am 17. Oktober, einige Händler nehmen aber schon Vorbestellungen an und verlangen dafür circa 90 beziehungsweise etwa 130 Euro. Besitzer einer Core-Lizenz können weiterhin für 100 US-Dollar auf 8.1 Pro aktualisieren (hierzulande kostet das derzeit 160 Euro). In dem „Pro Pack“ steckt auch das Media-Center, für das Pro-Besitzer sonst 10 US-Dollar (oder 10 Euro) extra berappen müssen.

Dass es angesichts des neuen Lizenz-Zuschnitts noch System-Builder-Lizenzen von Windows 8.1 geben wird, ist unwahrscheinlich. Jedenfalls hat darüber bis zum Redaktionsschluss dieses Heftes weder Microsoft ein Sterbenswörtchen verloren noch boten sie einschlägige Software-Händler zum Vorbestellen an. Solche Lizenzen sind eigentlich für kleinere PC-Hersteller gedacht, die keine speziellen OEM-Verträge mit Microsoft abgeschlossen haben. Die Hersteller dürfen diese Lizenzen seit dem „OEM-Urteil“, das der BGH im Jahr 2000 fällte, hierzulande aber auch separat verkaufen.

Bereits verfügbar ist dagegen die für den Unternehmenseinsatz gedachte und nicht im Einzelhandel erhältliche Enterprise-Version von Windows 8.1. Für MSDN- und Technet-Abonnenten sowie Kunden mit Volumenlizenzverträgen mit Software Assurance (SA) steht sie in den jeweiligen Kundenportalen zum Download bereit. Es gibt sie als 32- und 64-Bit-Varianten und jeweils auch als N-Version („Not with media player“). Auch „Windows Embedded 8.1 Industry Enterprise“ ist bereits erhältlich.

Bei MSDN und Technet können Abonnenten bereits jetzt auch die anderen Ausgaben von Windows 8.1 herunterladen. Ursprünglich war das nicht vorgesehen: Außer wenigen großen OEM-PC-Herstellern sollte niemand vor dem 17. Oktober an die RTM-Version herankommen (RTM: Release To Manufacturing). Erst nachdem der RTM-Code wenige Tage nach Auslieferung an die OEMs auch in Tauschbörsen auftauchte, entschied sich Microsoft um. (axv/hos)

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