Spätzünder E-Book

Frankfurter Buchmesse: Flatrates, Social Reading und neue Hardware

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Der Anteil der E-Books am deutschen Buchmarkt steigt rasant. Verlage und Buchhändler müssen sich deshalb ernsthaft auf das digitale Lesezeitalter einrichten – und öffnen sich zaghaft für neue Dienste und Modelle.

Ein bisschen unerwartet kam der plötzliche Erfolg des E-Books für die Branche dann doch. Jahrelang dümpelte sein Marktanteil hierzulande unter der Prozent-Hürde, obwohl die Verlage emsig Werk für Werk digitalisierten. Im Jahr 2012 kletterte er dann mit einem Ruck auf 2,4 und im ersten Halbjahr 2013 auf rund 5 Prozent, laut Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Bei den aktuellen Bestsellern, die fast alle auch als E-Books verlegt werden, hat die digitale Kopie das gedruckte Werk sogar überholt, heißt es aus Branchenkreisen. 74 Millionen Euro haben die Verlage in der ersten Jahreshälfte mit E-Books umgesetzt.

Richtig angefreundet mit dem Buch ohne Papier haben sich viele Verlage in Deutschland trotzdem immer noch nicht. Aber langsam wird allen klar, dass auch im Land, in dem der moderne Buchdruck erfunden wurde, kein Verlag mehr das E-Book als bloßes Experimentierfeld abtun kann. Strategien erweitern sich und neue Ideen rund um das Buch werden offener diskutiert. ...

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  • Die Online-Plattform Sobooks will E-Books um Social Media erweitern.

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