Wettstreit ums Handgelenk

Sportuhren-Hersteller kontern Smartwatches

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Mit einem Erfolg der Smartwatch-Idee könnte der Markt für klassische Sportuhren schnell eng werden. Deren Hersteller reagieren mit neuen Konzepten und betreten ihrerseits fremde Gebiete.

Die Frage nach dem Sinn und Zweck von Smartwatches beantworten Hersteller immer häufiger mit einem möglichen Einsatz als Sportuhren – und zwar nicht nur als Displays für auf den gekoppelten Smartphones laufende Fitness-Apps, sondern vermehrt auch als autark arbeitende Trainingspartner. Passend zu letzterem Betriebsmodus finden sich in Smartwatch-Ankündigungen immer häufiger Angaben zu Wasserdichtigkeit und Stoßfestigkeit sowie zur Möglichkeit, drahtlos Sensoren wie Brustgurte und Schrittfrequenzmesser anzubinden. Dies sind genau die Punkte, die die klassischen Sportuhren auszeichnen. Deren Hersteller wollen dem Trend aber nicht tatenlos zusehen.

So bringt Garmin mit den Forerunner-Modellen 220 und 620 nicht nur seine ersten Uhren mit Farbdisplay; die für das vierte Quartal 2013 angekündigten Geräte sollen sich zudem wie Smartwatches mit einem Smartphone verbinden. Auf Wunsch können die Uhren über eine auf dem Handy installierte App schon während des Trainings über das Internet an Freunde, Fans und Trainer die aktuelle Position übermitteln. Die Live-Tracking-Funktion bot das Unternehmen bislang nur bei Radcomputern an. ...

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