Turbo, Kerne und Energieniveaus

Intels Energiesparprozessor Xeon 2650L V2 und die Untiefen des Turbo-Modus

Test & Kaufberatung | Test

Als Intel uns das Review-Kit für die neue Ivy-Bridge-EP-Generation zuschickte, gehörte nicht nur der rasante 12-Kerner Xeon E5-2697v2 dazu, sondern auch der mit 70 W TDP weit sparsamer eingestufte 10-Kerner E5-2650Lv2. Der diente vor allem als Experimentierstation für Energie-Benchmarks und -Optionen.

Die neue Ivy-Bridge-EP-Generation kommt in drei verschiedenen Ausführungen beziehungsweise Dice daher: mit 6, 10 und 12 Kernen. Die 12-Kerner sind ganz anders aufgebaute Chips, designt von einer anderen Crew – deshalb zeigt Intel davon auch keine Die-Bilder. Tatsächlich handelt es sich dabei nämlich um den Ivy-Bridge-EX mit insgesamt 15 Kernen, von denen drei abgeschaltet sind. Er bietet ferner zwei System-Agenten inklusive Speicher-Controller – sowie zwei Ringbusse für den L3-Cache. Theoretisch unterstützt er auch DDR4, allerdings nicht im zum Sandy-Bridge-EP kompatiblen Sockel R.

Die 10-Kerner hingegen haben wirklich nur 10 Kerne auf dem Chip und die Sechskerner derer 6. Daneben gibt es aber noch heruntergestufte Versionen mit 8 und 4 Kernen. Ihnen allen ist gemeinsam, dass sie nur über einen System-Agenten verfügen mit einem Speicher-Controller. Letzterer ist für vier DIMM-Kanäle verantwortlich – beim EX-Design steuert jeder Speicher-Controller lediglich zwei Kanäle. ...

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  • Der Linpack-Benchmark mit AVX fordert die Systeme maximal. Bei längerer Rechenzeiten laufen die Lüfter dann auf Hochtouren (hier mit bis zu 250 Watt).

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