Funk-Turbinchen

WLAN-Router Asus RT-AC68U im Test

Test & Kaufberatung | Test

Dank „TurboQAM“ protzt der Breitband-Router RT-AC68U von Asus im 2,4-GHz-Band mit 600 MBit/s Bruttodatenrate, die man derzeit nur mit der zugehörigen PCIe-Karte PCE-AC68 ausreizen kann. Was davon in der Praxis übrig bleibt und wie der Router sich sonst schlägt, haben wir ausprobiert.

Um seinen Kunden, den Router-Herstellern, bei der Jagd nach werbeträchtigen hohen Zahlen zu helfen, hat der Chiphersteller Broadcom in die Trickkiste gegriffen: Statt eines 11n-Bausteins soll der 11ac-Chip BCM4360 im 2,4-GHz-Band mit eingeschränkter Kanalbreite (20/40 MHz) arbeiten und dabei die nominell nur bei 11ac verfügbare feinstufigere Modulation QAM256 (8 Bit/Symbol) statt QAM64 (6 Bit/Symbol) verwenden. Dieses proprietäre „TurboQAM“ beschleunigt eine gute 3-Stream-Verbindung um 33 Prozent von 450 auf 600 MBit/s brutto.

Darauf sind beispielsweise die Router-Hersteller Asus, Linksys und Netgear angesprungen, um „AC1900“-Produkte – 600+1300 MBit/s – herauszubringen, die nach mehr aussehen als die etablierte „AC1750“-Klasse (450+1300). Als erstem Gerät der 1900er-Riege konnten wir Asus’ RT-AC68U auf den Zahn fühlen. Zum Vergleich haben wir die Vorgängerversion RT-AC66U nebst passender PCIe-Karte PCE-AC66 mit aufgefrischter Firmware nochmal vermessen. ...

Sie möchten wissen, wie es weitergeht?

Als c't-Plus-Abonnent gratis lesen

Anmelden als c't-Plus-Abonnent

weiterführende Links

Weitere Bilder

  • Die WLAN-Option „TurboQAM“ aktiviert die 2,4-GHz-Beschleunigung mit der 11ac-Modulation QAM256. Schaltet man die USB3-Störungsreduktion ein, dann füllt der USB-3-Port auf USB-2-Betrieb zurück.

Anzeige
Anzeige