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Lieblingsmusik nachspielen

SuperMegaUltraGroovy hat Version 3.0 seines Audio-Tools Capo veröffentlicht. Das Programm soll Musikern das Nachspielen ihrer Lieblingsstücke erleichtern. Die neue Version erkennt viele Akkorde automatisch und zeigt diese als Griffbilder vor allem geeignet für Gitarren an. Der integrierte Metronom identifiziert Takt und Geschwindigkeit und enthält eine Vorzähl-Funktion. Songs lassen sich zum leichteren Üben in Abschnitte einteilen, die das Tool automatisch wiederholt. Capo 3 unterzieht Audio-Dateien laut Hersteller einer Analyse, um die Song-Struktur abzubilden. Anhand dieses Spektrogramms lassen sich Tabulaturen rekonstruieren und nachspielen. Die App kann Musik zudem verlangsamt abspielen, ohne die Tonhöhe zu verändern. Auf der Hersteller-Website und im Mac App Store kostet Capo 3 rund 27 Euro. Ein vergünstigtes Update gibt es nicht. (wre)

Alternativer Mail-Client

Trotz kleinem Versionssprung hat Bloop seinem Mail-Client Airmail viele neue Funktionen spendiert. Zu den wichtigsten Neuerungen von Version 1.1 gehört die Unterstützung des POP3-Protokolls; darüber hinaus verbindet sich der E-Mail-Client nun auch mit Exchange-Servern. Airmail soll jetzt via Outlook verschickte winmail.dat-Anhänge lesen und anzeigen können. Die grafische Oberfläche wurde um eine Aktivitätsanzeige ergänzt. Sie reagiert schneller auf Multitouch-Gesten und soll zudem weitreichend konfigurierbar sein. Die integrierten Markdown- und HTML-Quelltext-Editoren mit Syntaxhervorhebung erleichtern das Schreiben formatierter Mails.

Airmail verwaltet mehrere Accounts, deren E-Mails in einer gemeinsamen Inbox landen. Zum Versenden großer Anhänge integriert der Client optional Cloud-Dienste wie Dropbox oder Google Drive. In diesem Modus lädt die App die Dateien automatisch in die Cloud und verlinkt sie in der Nachricht. Airmail kostet 1,79 Euro und wird ausschließlich über den Mac App Store vertrieben. (wre)

Feueralarm mit iOS-Steuerung

Die Firma Nest hat den Rauchmelder „Protect“ angekündigt, der mit dem iPhone per WLAN kommuniziert und im Alarmfall den Anwender benachrichtigt, wenn dieser unterwegs ist. Das für die Deckenmontage vorgesehene Gerät meldet eine Rauchentwicklung per Sprachausgabe und gibt Anweisungen, was zu tun ist.

Der im Rauchmelder integrierte Bewegungssensor erfüllt zwei Funktionen: Per Wedelbewegung lässt sich der Rauchmelder deaktivieren, um einen Fehlalarm zu beenden; bei einer Bewegung im Dunkeln aktiviert er die eingebauten LEDs für bessere Sicht. Außer Rauch soll das Gerät auch Kohlenmonoxid registrieren und die Temperatur messen, um die Dringlichkeit eines Vorfalls einschätzen zu können. Die dazugehörige iOS-App informiert über die verbleibende Batteriekapazität und dient der ferngesteuerten Konfiguration. Der Rauchmelder kann sich auch mit dem Thermostat desselben Anbieters vernetzen, um bei Kohlenmonoxid-Gefahr mögliche CO-Emittenten abzuschalten. Das Gerät benötigt sechs AA-Batterien. Es beherrscht die englische und spanische Sprachausgabe und soll in den USA ab November für 130 US-Dollar erhältlich sein. Ein Termin für den Deutschlandstart steht noch aus. (imj)

Mit iPhone iCloud-Konto gekapert

Sicherheitsexperten der Berliner Security Research Labs (SRL) haben demonstriert, wie man einen iCloud-Account eines geklauten Apple-Gadgets kapern kann (siehe Video via c’t-Link). Gefährdet sind vor allem iPhone 5s oder beliebige iOS-Geräte ohne Passcode-Sperre.

Die Sicherheitsexperten deaktivierten zunächst die Internetverbindung, indem sie über das Kontrollzentrum den Flugmodus einschalteten. Dann entsperrten sie ein iPhone 5s mit dem vom CCC-Hacker Starbug entwickelten Fingerabdruck-Hack. Daraufhin setzten sie über einen anderen Rechner das iCloud-Passwort des iPhone zurück – der dazu nötige Benutzername steht in den iOS-Einstellungen. Um die Zurücksetzen-Mail von Apple zu erhalten, schalteten die Forscher das WLAN des Handys an – aber nur kurz, um nicht den Löschbefehl von „Find my iPhone“ zu empfangen.

Da der Hack keine neue Sicherheitslücke voraussetzt, empfehlen die Forscher Apple, die Einstellung für den Flugzeugmodus aus dem Kontrollzentrum zu entfernen. Aber selbst ohne diese Option besteht die Möglichkeit, gestohlene Geräte vom Netz zu trennen, indem man sie in ein abgeschirmtes Behältnis packt. Seit iOS 7 ist jedes iOS-Gerät zwingend an ein iCloud-Konto gebunden. (jra)

Apple-Notizen

Medienberichten zufolge hat Apple die Produktion des iPhone 5c halbiert. Unklar ist, ob der Hersteller damit auf eine schwächelnde Nachfrage reagiert oder die Produktion nach dem Marktstart auf das geplante Niveau reduziert.

Mavericks ist noch nicht erschienen, da testet Apple bereits OS X 10.9.1. Außerdem soll der Hersteller ein größeres Entwicklerteam für dessen Nachfolger OS X 10.10 abgestellt haben, berichtet 9to5Mac.

Auf einer Pressekonferenz am 22. Oktober 2013 stellt Apple voraussichtlich das iPad 5 sowie ein iPad mini mit Retina-Display vor. Möglicherweise kündigt der Hersteller zu diesem Termin ebenso den Marktstart des komplett überarbeiteten Mac Pro an.

Apple hat die E-Mail-Zustellung für iCloud-Konten per Push-Funktion wieder aktiviert. Mitunter muss man den E-Mail-Account dazu erneut anlegen.

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