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InformatiCup 2014 gestartet

Die Gesellschaft für Informatik (GI) ruft zur Teilnahme am Studenten-Programmierwettbewerb InformatiCup 2014 auf. Wie in den Jahren zuvor steht auch diesmal eine praktische Aufgabe im Mittelpunkt, die den Teilnehmern nicht nur Programmierfähigkeiten, sondern auch theoretisches Wissen, die Fähigkeit zur wissenschaftlichen Problemlösung sowie die Beherrschung moderner Präsentationstechniken abverlangt.

Simuliert werden soll die Ernte von Manganknollen am Meeresboden mit Hilfe von selbstorganisierenden Robotern (siehe c’t-Link). In der ersten Runde müssen die mindestens zwei und maximal vier Mitglieder starken Teams Lösungen für den Absetzvorgang von bis zu 100 Robotern entwickeln und deren spätere Arbeitsbereiche berechnen; Aufgabe der zweiten Runde wird die Programmierung einer grafischen Benutzeroberfläche sein.

Anmeldungen für den InformatiCup 2014 sind bis zum 30. November möglich – Lösungen können aber bereits ab Anfang November eingereicht werden. Teilnahmeberechtigt sind eingeschriebene Studenten (außer Doktoranden) aller Semester und Fachrichtungen an Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz. Die Gewinner werden am 27. März 2014 auf den Informatiktagen am Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam ermittelt. (pmz)

Schulunterricht: Mehr Bock auf Mathe und Physik

Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) haben gemeinsam mit der Stanford University ein Lehrer-Fortbildungsprogramm entwickelt, das für mehr Interesse an Naturwissenschaften und Mathematik insbesondere bei Schülern der 8. und 9. Klasse sorgen kann. Zentrales Element ist dabei eine Neuausrichtung der Kommunikation im Unterricht: „Aus Studien wissen wir, dass die meisten Lehrer in Mathematik und Naturwissenschaften den Stoff mit einer starren Gesprächsführung zu vermitteln versuchen“, erklärt Prof. Tina Seidel. „Sie arbeiten mit geschlossenen Fragen und entwickeln kaum Gespräche der Schüler untereinander. Außerdem geben sie nur wenig Feedback.“

Im Rahmen einer 20-stündigen Fortbildung konnten Gymnasial- und Realschullehrer nun üben, das Klassengespräch offener zu gestalten, möglichst viele Schüler zu beteiligen und gleichzeitig auf die einzelnen Schüler einzugehen. Bei der Mehrzahl der Schüler, deren Lehrer die Fortbildung besucht hatten, seien Fachinteresse, Motivation und Kompetenzgefühl gestiegen, erklärt die Uni (siehe c’t-Link). Anders hingegen das Ergebnis bei Schülern, deren Lehrer zu einer Kontrollgruppe gehörten. Bei ihnen hätten Interesse und Motivation in dem Maß nachgelassen, wie es üblicherweise in diesen Klassenstufen der Fall sei. (pmz)

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