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Neue Xeon-Server von Oracle

Oracle pflegt die Xeon-Server mit x86-Technik weiter: Als Sun Server X4-2 und X4-2L erscheinen zwei Dual-Socket-Einschübe für 19-Zoll-Racks sowie ein Blade-Modul namens X4-2B. Alle sind mit je zwei LGA2011-Fassungen für Intels jüngste Ivy-Bridge-Xeons der Baureihe E5-2600 v2 bestückt und besitzen je vier 10-GBit-Ethernet-Ports. Die beiden Rack-Systeme fassen bis zu 512 GByte RAM (16 DIMM-Slots), das Blade-Modul maximal 386 GByte (12 Slots).

Die Allzweck-Server X4-2 und X4-2L unterscheiden sich in der Bauhöhe: Ersterer misst eine Höheneinheit, letzterer zwei. Beide enthalten redundante Netzteile und man kann sie mit verschiedenen frontseitigen Einschüben für Festplatten ordern. In den X4-2 passen entweder vier oder acht 2,5-Zoll-Laufwerke, in den X4-2L acht oder 24. Alternativ kann man den X4-2L mit Einschüben für zwölf 3,5-Zoll-Disks bestellen. Außer für Solaris und die Linuxe von Oracle, Red Hat und Suse sind die Maschinen auch für Windows Server freigegeben. Die Preise beginnen bei 4200 Euro. (ciw)

NAS mit Windows Server 2012 R2

Western Digital stellt zwei Business-NAS mit dem Betriebssystem Windows Server 2012 R2 Essentials vor, die beide jeweils vier Festplatten aufnehmen. Die günstigste Konfiguration des Sentinel DS5100 soll in den USA 2560 US-Dollar kosten und ist mit zwei 2-TByte-Festplatten der Baureihe WD Se bestückt. Das Betriebssystem startet von einer separaten 2,5-Zoll-Disk, weshalb sich die eigentlichen Datenplatten wahlweise einzeln, als RAID oder als Storage Spaces nutzen lassen. Der Dual-Core-Xeon bindet 8 GByte ECC-Speicher an, der sich auf bis zu 32 GByte erweitern lässt – zwei der vier DIMM-Slots sind noch frei. Pfiffiges Detail: Über zwei Buchsen lassen sich zwei externe Netzteile anschließen, um die Wahrscheinlichkeit von Ausfällen zu senken. Beim teureren Sentinel DS6100 liefert WD gleich ein zweites Netzteil mit sowie eine zweite Boot-Platte, die als RAID 1 die erste spiegelt. Außerdem stecken ein Quad-Core-Xeon und 16 GByte RAM drin. Der Sentinel DS6100 kostet mindestens 3440 US-Dollar und enthält dann zwei 4-TByte-Platten.

Windows Server 2012 R2 Essentials kann als primärer Domaincontroller mit Active Directory arbeiten und bietet Backup-Funktionen für Windows-Clients. Die neuen Sentinels sind auch mit Time Machine von Mac OS  X kompatibel, außerdem unterstützen sie NFS und fungieren als iSCSI-Targets. (ciw)

64-GByte-Speichermodule für Xeon-Server

Einige Zwei-Prozessor-Server mit Intels neuen Xeons der Familie E5-2600 v2 alias Ivy Bridge-EP vertragen bis zu 1,5 TByte Hauptspeicher. Außer einem Mainboard mit 24 Steckfassungen für Speicherriegel braucht man dazu teure Load-Reduced-(LR-)DIMMs mit jeweils 64 GByte. Die älteren Sandy-Bridge-Xeons vertrugen maximal welche mit 32 GByte. Crucial, Smart Modular und Samsung haben 64-GByte-Riegel angekündigt, im Einzelhandel tauchen sie aber erst selten auf. Das US-Unternehmen Memory4less.com offeriert beispielsweise das Samsung-Modul M386B8G70BO0-YK0 für knapp 1700 US-Dollar. LR-DIMMs mit 32 GByte sind mittlerweile ab etwa 700 Euro erhältlich.

Die 64-GByte-LR-DIMMs bestehen weiterhin aus DDR3-SDRAM-Chips mit je 4 GBit Kapazität. Es handelt sich folglich um Module mit acht Ranks, die 32-GByte-Typen haben vier. Samsung lötet auf das erwähnte M386B8G70BO0 insgesamt 36 SDRAM-Bauelemente, die intern je vier einzelne Dice enthalten (Quad-Die Package, QDP). (ciw)

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