Eigendynamik

Eigener DynDNS-Dienst für den Hausgebrauch und Freunde

Praxis & Tipps | Praxis

Mit der Zwangstrennung nach 24 Stunden bekommt der heimische DSL-Anschluss eine neue IP-Adresse zugewiesen, weshalb man praktischerweise einen dynamischen Hostnamen für den Kontakt nach Hause nutzt. Mit einer eigenen Domain und einem eigenen Server kann man einen solchen Dienst für sich und Freunde ohne Zusatzkosten selbst einrichten.

Alle Tage wieder kappen die Provider private Internetanschlüsse und verpassen ihnen bei der Neueinwahl eine andere IP-Adresse. Klar, schließlich zahlt man auch keinen Obolus für eine feste IP-Adresse, wie es Geschäftskunden für ihre deutlich teureren Firmenanschlüsse tun. Um sich dennoch von unterwegs zu Hause einloggen oder Daten mit der heimischen OwnCloud abgleichen zu können, genügt ein dynamischer Hostname – die Zwangstrennung ist also nicht nur für die Internetanbieter ein gutes Geschäft, sondern hat überhaupt erst das Geschäftsmodell der dynamischen Nameserver-Dienste ermöglicht.

Die Funktionsweise ist einfach: Jeder dynamische DNS-Anbieter besitzt eigene Domains und betreibt für diese eigene Nameserver. Bei einer Neueinwahl meldet der DSL-Router die neue IP-Adresse und den gebuchten Hostnamen direkt an den dynamischen DNS-Anbieter, woraufhin dieser die Nameserver-Konfiguration automatisiert anpasst und die Änderung im Netz propagiert. Dazu muss der Router allerdings das API des jeweiligen Providers kennen, über das die IP-Aktualisierung abläuft. ...

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