Der Letzte macht das Licht aus

Heim-Server mit Windows stromsparend betreiben

Praxis & Tipps | Praxis

Ein Server in einem Heimnetzwerk hat selten rund um die Uhr etwas zu tun. Mit einem trickreichen PowerShell-Skript schaltet er sich automatisch ab, sobald kein anderes Gerät mehr auf ihn zugreift.

Die Grundidee des hier vorgestellten Konzepts besteht darin, dass ein Server nur dann zu laufen braucht, wenn überhaupt andere Geräte im Netz aktiv sind, die auf ihn zugreifen wollen könnten. In einem privaten Heimnetz ist die Anzahl der möglichen Clients in der Regel überschaubar, sodass der Server einfach versuchen kann, nacheinander mit allen eine Verbindung aufzubauen. Scheitern diese Versuche, kann er sich selbst in einen Schlafmodus versetzen, in dem er so lange bleibt, bis ihn ein anderes Gerät aufweckt oder es Zeit für regelmäßig anstehende Arbeiten wie ein allnächtliches Backup ist.

Das Abklappern der potenziellen Clients lässt man am besten ein Skript erledigen, das über die Aufgabenplanung von Windows regelmäßig gestartet wird. Als Basis verwenden wir die Windows PowerShell. Die Abfrage, ob ein bestimmter Rechner im Netzwerk zu erreichen ist, übernimmt hier der Befehl Test-Connection. Mit der Option -Quiet kann man seine Fehlermeldungen unterdrücken und bekommt als Ergebnis ein schlichtes $true oder $false zurückgeliefert, ohne mühsam Textausgaben auseinanderpfriemeln zu müssen. ...

Sie möchten wissen, wie es weitergeht?

Als c't-Plus-Abonnent gratis lesen

Anmelden als c't-Plus-Abonnent

weiterführende Links

Weitere Bilder

  • Zum Anpassen des Skripts an die eigenen Bedürfnisse nehmen Sie am besten das PowerShell ISE. Hier können Sie auch gleich ausprobieren, ob sich Tippfehler eingeschlichen haben.

Anzeige