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Trends & News | Web-Tipps

Möbel oder Metall?

http://ikeaordeath.com

Ist Absu der Name eines Ikea-Möbels oder einer Death-Metal-Band? Und Craft, Akercocke und Klubbo? Manchmal lässt sich der Name schnell zuordnen, mitunter verblüfft es aber, wie oft ein Name für beides stehen könnte, schwedische Möbel oder tödliches Metall. Aufgefallen ist dieser Umstand Mitarbeitern der Web-Agentur Gatesman+Dave aus Pittsburgh. Sie haben daraus ein kleines Web-Quiz gemacht, IKEA or death. In zwanzig Runden kann dort jeder seine IKEA- und/oder Metal-Kenntnisse testen. (jo)

Alternativen zu iGoogle

www.feedly.com

www.protopage.com

www.netvibes.com

Am 1. November hat Google seine personalisierbare Startseite iGoogle abgeschaltet. Wer weiterhin solch eine Startrampe ins Web nutzen will, muss sich nach einer Alternative umsehen. Geht es dabei vor allem um einen News-Überblick, empfiehlt sich zum Beispiel ein RSS-Reader, etwa Feedly.

Protopage bettet neben RSS-Feeds auch Twitter-Feeds oder -Timelines als Widget ein. Darüber hinaus bietet der Dienst hunderte weiterer Widgets, darunter viele Spiele und solche für Google Calendar, Bookmarks, To-Do-Listen und Google Maps. Der Benutzer kann seine Seiten passwortgeschützt privat betreiben oder aber für jedermann zugänglich machen. Obwohl sich die persönliche Startseite in der Farbe und dem Hintergrundbild anpassen lässt, wirkt das Layout insgesamt ein wenig angestaubt.

Netvibes bietet eine moderne, deutschsprachige Bedienoberfläche, die man mit Themes anpassen kann. Die Ansicht lässt sich von einer Widget-Block-Übersicht zu einer RSS-Reader-artigen Newsliste umschalten. Netvibes bietet tausende Widgets an (nach Angaben des Betreibers mehr als 260 000), darunter Facebook, Twitter, HTML-Editor und E-Mail. (jo)

Programmiersprachen-Charts

www.tiobe.com/index.php/content/paperinfo/tpci/index.html

https://sites.google.com/site/pydatalog/pypl/PyPL-PopularitY-of-Programming-Language

http://redmonk.com/sogrady/category/programming-languages/

Es gibt Dutzende Programmiersprachen. Aber welche ist eigentlich am weitesten verbreitet? Dieser Frage versucht die niederländische Firma Tiobe, ihres Zeichens Hersteller von Software-Entwickler-Tools, mit ihrem Tiobe Index nachzugehen. Dazu füttert sie jeden Monat gut zwei Dutzend Suchmaschinen mit den Namen von Programmiersprachen plus dem Schlüsselwort „programming“ und zählt die Treffer. Im Ranking vom Oktober 2013 führen C und Java mit 17,2 und 16,1 Prozent der Treffer deutlich vor der Konkurrenz.

Dieses Messverfahren ist natürlich alles andere als perfekt. Auch die Betreiber weisen darauf hin, dass ihr Index keine Aussage darüber treffe, welche Sprache die „beste“ sei oder in welcher die meisten Codezeilen verfasst sind. Er soll lediglich als Indikator für die Popularität von Programmiersprachen dienen. Aber selbst als solcher erntet er Kritik. So hält Pierre Carbonnelle, der Betreiber des PYPL PopularitY of Programming Language index den Suchbegriff „programming“ für irreführend. Er benutzt für seinen Index, der allerdings nur 10 Programmiersprachen umfasst, Abfragen der Form „<Programmiersprache> tutorial“ bei Google Trends. Bei ihm liegen im Oktober 2013 Java und PHP mit 26,8 und 13,2 Prozent vorne, C rangiert abgeschlagen mit 8,4 Prozent nur auf Rang fünf.

Ein dritter Index der Marktanalysten von RedMonk kommt wieder auf ganz andere Ergebnisse. Hier liegt Java vor JavaScript und PHP, C liegt auf Platz sieben. RedMonk erhebt seine Zahlen nur etwa alle sechs Monate. Das Ranking stammt aus dem Juni 2013 und gibt keine Prozentzahlen an. Die Analysten versuchen, die Anzahl der mit einer Sprache verfassten Projekte und die Größe ihrer Community in Relation zu setzen. Dazu werten sie – jeweils nach Programmiersprache – die Anzahl der Projekte beim Code-Hoster Github sowie die Fragen bei der Entwicklergemeinschaft StackOverflow aus. (jo)

Internationale Online-Uni aus Brandenburg

https://iversity.org

Seit Mitte Oktober hat die „virtuelle Universität“ iversity.org ihre Server geöffnet. Ihre Kurse hält sie in Form von kostenlosen, sogenannten Massive Open Online Courses (MOOCs) ab, das Themenspektrum reicht von Architektur, Betriebswirtschaftslehre und Maschinenbau über Philosophie und Physik bis zur Politikwissenschaft. Beim Start hatten sich nach Angaben von iversity bereits 115 000 Wissbegierige für die Vorlesungen eingeschrieben. Nur für Prüfungen fallen Gebühren an, über die sich das Start-up finanzieren will.

Ausgerichtet werden die Vorlesungen von Partnerinstituten. Zum Start waren sechs von insgesamt 24 für das Wintersemester vorgesehenen Kursen am Netz, zum Beispiel „Design 101“ der Accademia di Belle Arti in Catania oder „Public Privacy: Cyber Security and Human Rights“, das die Humboldt Viadrina School of Governance in Berlin abhält. 15 der 24 Kurse werden in Englisch abgehalten, der Rest auf Deutsch. (jo)

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