zurück zum Artikel

LESEPROBE

Kein Gramm zu viel

Maßgeschneidertes System mit Arch Linux

Test & Kaufberatung | Test

Ein Linux-System ganz ohne überflüssigen Ballast und grafischen Schnickschnack: Zunächst installiert man Arch Linux als schnelles, minimalistisches Basis-System und baut es dann nach den eigenen Vorstellungen aus. Konfiguration und Administration erledigt man dabei von Hand.

Schon bei der Installation muss man sich ganz auf Arch Linux einlassen: Wo bei Linux-Distributionen wie Ubuntu und Opensuse ein grafischer Assistent Schritt für Schritt durch die Installation führt, ist bei Arch Linux Handarbeit angesagt. Grafische Konfigurationsdialoge: Fehlanzeige. Wer die Hürden bewältigt, wird mit einem flinken System belohnt, das zunächst nur das Nötigste bietet: Hier ist kein Paket zu viel installiert und im Hintergrund laufen keine Dienste, die man gar nicht braucht. Auch eine grafische Desktop-Oberfläche muss man erst noch selbst auswählen und nachrüsten. Damit bietet Arch Linux die ideale Grundlage für ein maßgeschneidertes System – egal ob es sich dabei um einen Server ohne grafische Oberfläche oder eine bunte Desktop-Umgebung mit vielen Anwendungen handelt. Die Mühen der Installation und Konfiguration lohnen: Arch Linux ist eine Rolling-Release-Distribution, die sich über Jahre hinweg allein mit dem Paketmanager ohne Neuinstallation oder Systemupgrade auf dem neuesten Stand halten lässt.

Wie auch die Distributions-Rangliste auf Distrowatch und die gestiegene Anzahl der Google-Suchanfragen zum Thema „Arch Linux“ belegen, erfreut sich die von dem kanadischen Programmierer Judd Vinet im März 2002 erstmals veröffentlichte Linux-Distribution immer größerer Beliebtheit. ...


URL dieses Artikels:
http://www.heise.de/-2311674