Retina reloaded

Apples Pro-MacBooks mit Haswell-Architektur

Test & Kaufberatung | Test

Nun hat Apple auch seine hochauflösenden MacBooks auf Haswell-CPUs umgestellt. Verlängerte Akkulaufzeiten stehen nicht immer verbesserten Rechenleistungen gegenüber.

Nach dem MacBook Air und dem iMac hat Apple jetzt auch die Retina-MacBooks mit Intels stromsparender Haswell-Architektur ausgestattet und dabei die Preise deutlich gesenkt – leider auch die Taktraten der Prozessoren. Zum Einsatz kommt zudem Intels leistungsfähigere Iris- oder Iris-Pro-Grafik. Bei den 15-Zöllern besitzt nur noch die teure Konfiguration zusätzlich einen dedizierten Nvidia-Chip. Bei allen Modellen haben per PCI-Express angebundene SSDs Einzug gehalten, die bis zu 50 Prozent schneller sind. Erstmals in einem Rechner taucht Thunderbolt 2 auf, das 20 statt 10 GBit/s übertragen kann. Diese Verdoppelung kommt durch die flexiblere Belegung von Daten- und Displaykanälen zustande. Thunderbolt kann nun als Netzwerkschnittstelle konfiguriert werden, ähnlich wie Ethernet over FireWire, bloß schneller. Noch schneller war im Test allerdings der Target-Disk-Modus. Wie bei den iMacs ist ein 802.11ac-WLAN-Modul mit drei Antennen verbaut, das Bruttotransferraten bis zu 1300 MBit/s erlaubt.

Während die großen Retina-MacBooks äußerlich unverändert blieben, sind die 13-Zoll-Modelle einen Millimeter dünner und 50 Gramm leichter. Die Akku-Kapazität hat sich von 74 auf 71,8 Wattstunden verringert. Das MacBook Pro ohne Retina-Display gibt es weiterhin in einer 13-Zoll-Konfiguration, während das 15"-Modell mit normaler Auflösung aus dem Store verschwunden ist. ...

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