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Samsung reicht Patent für Datenbrille ein

Gerüchte, dass Samsung an einer Datenbrille arbeiten soll, gibt es schon länger – nun ist beim koreanischen Patentamt ein Antrag des Elektronikriesens für eine elektronische „Sportbrille“ eingegangen. Laut Patentbeschreibung sind Ohrhörer in die Brille integriert, über die der Benutzer Anrufe annehmen und Musik hören kann. Außerdem kann man die Brille mit dem Smartphone koppeln. All das klingt stark nach Googles Glass, auch wenn Samsung offenbar einen größeren Fokus auf die Verwendung beim Sport legt. Anders als bei der Glass befindet sich bei Samsungs Entwurf das Display vor dem linken Auge.

Auf den schematischen Zeichnungen sind Kabel sichtbar, die aus beiden Bügeln kommen und hinter dem Kopf des Nutzers in einen Micro-USB-Stecker zu münden scheinen. Googles Glass-Brille kommt komplett ohne Kabel aus – dafür ist der Akku bei Dauernutzung aber auch nach weniger als einer Stunde leer.

Samsungs Patentantrag deckt lediglich das Design der Datenbrille ab, weshalb technische Details fehlen. Ob das Unternehmen die Brille überhaupt produzieren wird, ist noch offen. (jkj)

Projektoren-Brille für Augmented-Reality-Spiele

Mit der CastAR-Projektionsbrille sollen Computerspiele und reale Welt zusammenwachsen: Über den beiden Brillengläsern sind zwei Mini-Beamer befestigt, die ein stereskopisches Bild auf eine reflektierende Spielfläche projizieren. Das System orientiert sich über eine an der Brille angebrachte Tracking-Kamera. Die Spielfläche selbst erkennt über ein RFID-Tracking-Raster mit Tags versehene Spielfiguren.

Zurzeit benötigt die Brille eine USB- und HDMI-Verbindung zu einem Rechner. Mit Mobilgeräten experimentieren die Entwickler Jeri Ellsworth und Rick Johnson zurzeit noch. Zuvor haben sie beim Spiele-Entwickler Valve (Half-Life, Counterstrike) gearbeitet – und versuchen jetzt über die Crowd-Financing-Plattform Kickstarter, genug Geld für ihr Projekt einzusammeln. Für 285 US-Dollar können Interessierte ein sogenanntes Pro-Paket mit Brille, Spielfläche und Steuerstab vorbestellen. Jeri Ellsworth gehört zu den umtriebigsten US-amerikanischen Hardware-Entwicklern. Ihr wohl größter Erfolg war der C64 DTV: eine Ein-Chip-Variante des Commodore 64 in einem Joystick. Im Flash-Speicher waren etliche Spiele vorinstalliert. Mit ein wenig Frickelei ließ sich der C64 DTV zu einem fast vollwertigen C64 erweitern. (jkj)

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