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Alu-Phablet mit Fingerscanner

Eine Mini-Version des High-End-Smartphones HTC One gibt es bereits, nun hat HTC auch eine Phablet-Variante vorgestellt: Das One Max hat ein Display mit 5,9 Zoll Diagonale mit der gleichen Auflösung wie beim One, 1920 × 1080 Punkte.

Eine weitere Besonderheit gegenüber dem One ist der Fingerabdruck-Sensor auf der Rückseite, der wie beim iPhone 5s das Gerät entsperrt und so für mehr Sicherheit sorgt. Zusätzlich kann man verschiedene Finger registrieren und mit einer Berührung jeweils eine App starten. Um den Finger zu scannen, muss man ihn über den Sensor streichen und nicht wie beim iPhone darauf legen. Zur Auflösung und Technik hat sich HTC noch nicht geäußert. Nach Angaben eines Sprechers speichert das Handy nur bestimmte Teile, aber niemals den gesamten Abdruck. Ob der Abdruck damit weiterhin unverwechselbar identifizierbar ist, wird erst ein Test zeigen.

Die Hardware unterscheidet sich sonst kaum vom kleinen Bruder: Snapdragon 600 (4 Kerne, 1,7 GHz), 2 GByte Hauptspeicher, 16 GByte Flash (ca. 11 GByte frei), 4-MP-Kamera, LTE und 11ac-WLAN. Eine Schwäche des One behebt HTC: Das One Max hat einen MicroSD-Slot.

Mit den Maßen 164 mm × 83 mm × 10 mm dürfte das Smartphone nur in wenige Hosentaschen passen, das Gewicht liegt bei 217 Gramm. Die aktuelle Android-Version 4.3 peppt HTC mit der eigenen Bedienoberfläche Sense 5.5 auf. Größter Unterschied zur Original-Oberfläche ist das Widget BlinkFeed, das Nachrichten, Kalender-Einträge und Benachrichtigungen anzeigt. In Videos kann man nun das Bild beider Kameras gleichzeitig einbinden. Wie bei HTC üblich erhält man als Käufer 50 GByte Cloud-Speicher gratis für zwei Jahre, allerdings jetzt bei Google Drive und nicht mehr wie bisher bei Dropbox.

Ende Oktober soll das HTC One Max in Deutschland für 700 Euro erhältlich sein. Bislang ist nur die Rede von einer silbernen Version. (hcz)

Anschmiegsames Smartphone

Dank gebogenem Gehäuse soll sich das riesige LG G Flex mit 6-Zoll-Display besser bedienen und in Hosentaschen tragen lassen als andere Phablets. Das Gewicht gibt LG mit 177 Gramm an, die Dicke mit maximal 9 Millimeter.

Das OLED-Display zeigt für die Größe recht niedrige 1280 × 720 Punkte (244 dpi), soll aber aufgrund einer LCD-ähnlichen Subpixelverteilung nicht die OLED-typischen Fransen zeigen. Die übrige Ausstattung liegt auf hohem Niveau: Vierkern-Prozessor (Snapdragon 800 mit 2,26 GHz), 2 GByte Speicher, 32 GByte Flash, 13-MP-Kamera, LTE, 11ac-WLAN, NFC und Bluetooth 4.0; ein PC findet per USB 3.0 Anschluss. Einen MicroSD-Slot erwähnt LG allerdings nicht. Anfangs gibt es das G Flex nur in Korea, Preise und Termine für andere Länder nennt LG nicht. Es ist das erste längs gebogene Smartphone (beim Google Nexus S war nur die Displayscheibe rund), das Samsung Galaxy Round (c’t 23/13, S. 24) ist quer gebogen. (jow)

Amazon-Tablets zu Weihnachten

Amazon bringt die neuen Tablets der Fire-Reihe (siehe c’t 22/13, S. 22) noch in diesem Jahr nach Deutschland. Den Anfang machte am 29. Oktober die Neuauflage des Fire HD 7 für 129 Euro mit 8 GByte. Gegenüber dem Vorgänger reduziert Amazon den Preis, lässt aber den MicroHDMI-Ausgang und die 32-GByte-Version weg.

Mehr Neuerungen gibt es bei den beiden HDX-Modellen, nämlich schnellere Prozessoren, dünnere Gehäuse und hochauflösende Displays. Das Fire HDX 7 ist ab 13. November für 229 Euro mit 16 GByte erhältlich; Speicherverdopplungen auf 32 und 64 GByte kosten jeweils 40 Euro, zusätzlich LTE kostet 80 Euro. Es kostet damit das gleiche wie der Konkurrent Google Nexus 7, beide haben ein 7-Zoll-Display mit 1920 × 1080 Punkten.

Die 9-Zoll-Variante Fire HDX 8.9 kommt dann am 19. November für 379 Euro mit 16 GByte. LTE und Speicherverdoppelungen kosten 10 Euro mehr als beim HDX 7. Es zeigt 2560 × 1600 Punkte, mehr als jedes andere 9-Zoll-Tablet. Das ältere Fire HD 8.9 hat Amazon von 269 auf 229 Euro verbilligt. (jow)

Mobil-Notizen

Die Akkus einiger Samsung Galaxy S4 dehnen sich aus. Betroffene Kunden bekommen laut Samsung beim nächsten zertifizierten Servicepartner oder Kundenservice einen kostenlosen Austauschakku. Von einer Gefährdung durch die geschwollenen Akkus ist nicht die Rede. Es seien „einige sehr wenige“ Käufer betroffen.

Das erste Tablet mit Tizen OS ist fertig, erhältlich ist es allerdings nur für Entwickler und in Japan. Der japanische Hersteller Systena baut es mit 10-Zoll-Display (Full HD), Vierkern-Prozessor und 32 GByte Flash. Installiert ist Tizen OS 2.1

Das BlackBerry Z30 ist in Deutschland nun erhältlich und kostet in der 16-GByte-Version rund 550 Euro. Es ist mit seinem 5-Zoll-Display das bislang größte BlackBerry-Telefon.

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