Bunte Maschen

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Das Programm ReconstructMe, das eine Kinect oder andere Tiefenkamera in einen 3D-Scanner verwandelt, arbeitet jetzt auch in Farbe.

Video: ReconstructMe 2

Visuell hat Version 2.0 des 3D-Scan-Programms ReconstructMe mit seiner Vorversion kaum noch etwas gemeinsam – die Oberfläche wurde komplett überarbeitet. Waren die Einstellungen früher versteckt, gibt es jetzt ein übersichtlich strukturiertes Menü. Dort kann man etwa vor dem Start einen Countdown von bis zu 20 Sekunden Länge schalten und per Schieberegler die Dauer bestimmen, nach der die Software den Scan beendet. Maximum sind hier 12 Minuten, in der Praxis reicht meist weniger als die Hälfte. Die Größe des zu scannenden Raumausschnitts muss man nicht mehr in eine Konfigurationsdatei tippen, man stellt sie ebenfalls per Regler ein. Drei Qualitätsstufen stehen zur Wahl, wobei jede höhere die Zahl der Polygone und damit die Dateigröße in etwa verdoppelt. Auf Wunsch erfasst ReconstructMe jetzt auch Farben und fügt diese den einzelnen Knoten des Oberflächengitters hinzu. Dadurch halbiert sich zwar die Zahl der erfassten Polygone, aber es bleiben für die meisten Anwendungsfälle noch genügend übrig. Das neu eingeführte Simplify-Werkzeug vereinfacht das Oberflächennetz nach dem Scan auf geschickte Weise: Detailreiche Stellen werden nur minimal verändert, gleichförmige Bereiche stärker. Das verringert noch einmal die Anzahl der Polygone, jedoch ohne auffällige Detailverluste (Video siehe c’t-Link). ...

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