Statisch, praktisch, gut

Jekyll generiert Blogs und andere Webseiten

Praxis & Tipps | Praxis

Eine Website oder ein Blog mit Hilfe eines Content-Management-Systems bereitzustellen ist zwar recht bequem, aber auch wartungsaufwendig, zum Beispiel beim Stopfen von Sicherheitslücken. Jekyll hat dieses Problem nicht, weil der Generator die Site nicht dynamisch auf dem Server, sondern lokal als statisches HTML erzeugt.

Blogs liegt typischerweise ein spezielles Content-Management-System (CMS) zugrunde. Auftritte mit Webseiten, die in einem einheitlichen Look im Browser erscheinen sollen, werden auf dem Webserver aus Vorlagen (Templates) generiert. In beiden Fällen kommen die Inhalte gewöhnlich aus einer Datenbank, und Skripte, häufig in PHP geschrieben, fügen die Templates mit den Inhalten zu HTML-Code zusammen. Der erscheint dann im Browser als Seite. Das führt auf schwachbrüstigen Servern (Stichwort: Shared Hosting) zu langen Antwortzeiten. Zudem stellt jedes Programm, das dort läuft, ein potenzielles Sicherheitsproblem dar.

Mit diesen Schwächen räumt Jekyll auf: Man gestaltet die HTML-Grundgerüste, Stile (CSS), Skripte und Inhalte mit dem Editor seiner Wahl – Windows-Anwendern empfiehlt sich das kostenlose Visual Studio Express 2013 für Web –, ruft Jekyll auf, fertig. Dank des eingebauten Webservers muss man die generierte Website zum Testen nicht einmal in eine Hosting-Umgebung hochladen, sondern kann sie ohne Umwege über eine lokale Adresse im Browser aufrufen. ...

Sie möchten wissen, wie es weitergeht?

Als c't-Plus-Abonnent gratis lesen

Anmelden als c't-Plus-Abonnent

weiterführende Links

Anzeige
Anzeige