Augenblick mal

Technik und künftige Anwendungsmöglichkeiten der Blicksteuerung

Wissen | Know-how

Neue Eingabemethoden erobern immer mehr Anwendungsbereiche: Das Smartphone lässt sich per Sprache steuern, die Spielekonsole reagiert auf Gesten und im Fotoapparat garantieren Face- und Smile-Recognition gelungene Schnappschüsse. Eine weitere Variante der Steuerung steht kurz vor dem Durchbruch – das Eye Tracking.

An die ersten Mäuse, deren Innenleben regelmäßig von Fusseln befreit werden musste, denkt wohl kaum noch jemand, wenn er den Begriff „Computer-Eingabemedium“ hört. Grafikern fällt vielleicht ihr Zeichen-Tablet ein, Gamern kommen ihr Force-Feedback-Lenkrad oder der Joystick in den Sinn. Doch auch diese vergleichsweise fortschrittlichen Eingabegeräte haben einen Nachteil: Es handelt sich um eine gesonderte Hardware, die man mit den Händen anfassen muss, um das daran angeschlossene Computersystem indirekt zu steuern.

2007 machte Apple mit dem iPhone den Touchscreen salonfähig und revolutionierte damit die Welt der Eingabemedien. Längst haben sich Touchscreens zum Eingabe-Standard bei Smartphones und ultramobilen Computern entwickelt. Sie ließen die oben genannten Eingabemedien plötzlich sehr alt aussehen, weil sich ihre Nutzung viel intuitiver und effektiver gestaltet als die der Klassiker. Wer jemals beobachtet hat, wie eine Person zum ersten Mal eine Maus verwendet, weiß, wovon die Rede ist: Die Koordination von Auge und Hand läuft erst nach längerem Training rund. Das Touchscreen-Prinzip „Anfassen, was man sieht“ wird dagegen von Jung und Alt sofort verstanden. ...

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