Server-Spezialisten

Mainboards für den „Haswell“-Xeon E3-1200 v3

Test & Kaufberatung | Test

Server-Mainboards unterscheiden sich von solchen für normale Desktop-PCs nur in wenigen Details. Die haben es jedoch in sich, weil sie sich nicht nachrüsten lassen: ECC-Speicher, spezielle BIOS-Funktionen und Fernwartung sind untrennbar ans Mainboard gebunden.

Vier schnelle CPU-Kerne, bis zu 32 GByte RAM, sechs SATA- und zwei Gigabit-Ethernet-Ports: Mehr brauchen viele Server nicht. Dann reicht als Prozessor ein „Single-Socket“-Xeon der Baureihe E3-1200: ein enger Verwandter des Core i5 beziehungsweise Core i7, bloß mit ein paar Server-Fähigkeiten wie ECC-Fehlerkorrektur für die häufigsten Speicherfehler. Diese Spezialfunktionen entfalten die Xeons aber nach Intels Willen nicht auf normalen Mainboards für Desktop-Rechner, sondern nur im Verbund mit speziellen Chipsätzen der Serie C200. Daher braucht man besondere Mainboards, deren aktuelle LGA1150-Generation für die jüngste Xeon-Serie E3-1200 v3 ausgelegt ist.

Der Zusatz „v3“ kennzeichnet Haswell-Chips, die unter Last besonders effizient rechnen und im Leerlauf mit wenig Strom auskommen. Die billigste Version Xeon E3-1220 v3 kostet 175 Euro und entspricht weitgehend dem 15 Euro billigeren Core i5-4440, bloß ohne Grafikprozessor. Wem weniger Rechenleistung reicht, der darf die meisten Boards mit den Chipsätzen C222, C224 oder C226 auch mit billigeren Dual-Cores bestücken, die nicht zur Xeon-Familie gehören, also etwa einem Core i3 der Familie 4000 oder einem Pentium G3000. Kurioserweise erlaubt Intel auch bei den Billigheimern ECC-Fehlerkorrektur, um Kampfpreis-Server zu ermöglichen. Setzt man jedoch einen Core i5 oder i7 auf ein C200-Board, schaltet das BIOS die ECC-Funktion ab – als Quad-Core muss daher ein Xeon rein. ...

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