Ein Stick für alle Fälle

Windows von einem USB-Stick installieren

Praxis & Tipps | Praxis

Als Installationsmedien für Windows liefert Microsoft zwar auch bei 8.1 weiterhin DVDs aus, doch ein USB-Stick ist schneller, bequemer und flexibler. Man kann von ihm nicht nur wie bei einer DVD wahlweise booten oder die Setup.exe unter Windows aufrufen, sondern – richtig konfiguriert – sogar alle Versionen von Vista bis 8.1 davon installieren und die Eingabe des CD-Key abkürzen.

Die Zutatenliste für einen Installationsstick ist kurz. Zuerst brauchen Sie natürlich entweder eine Windows-DVD oder ein entsprechendes ISO-Abbild (wie Besitzer einer heruntergeladenen Windows-8-Upgrade-Lizenz eines mit 8.1 bekommen, steht in [1]). Des Weiteren benötigen Sie natürlich einen USB-Stick (oder eine USB-Festplatte). Wollen Sie bloß eine einzige Windows-Version davon installieren, reicht einer mit 4 GByte Platz, für jede weitere Version sollten Sie weitere 4 GByte einplanen. Die maximale Anzahl wird nur durch den verfügbaren Platz begrenzt. Obacht, der Stick wird bei den folgenden Schritten gelöscht. Geben Sie ihm daher zuerst im Explorer einen aussagekräftigen Namen, um ihn später sicher identifizieren zu können, beispielsweise „Winstall“.

Öffnen Sie das „Ausführen“-Feld durch Drücken von Windows+R und tippen Sie „diskpart“ ein. Damit starten Sie den Windows-eigenen Kommandozeilen-Partitionierer. Der Befehl list disk zeigt alle von diskpart gefundenen Laufwerke. Anhand der Kapazität können Sie die Nummer des Sticks erkennen, beispielsweise 4. Mit select disk 4 wählen Sie den Stick aus, mit detail disk vergewissern Sie sich, dass unter „Bezeichnung“ wirklich der von Ihnen vergebene Name „Winstall“ steht. ...

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Ein Stick für alle Fälle

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c't 25/2013, Seite 196 (ca. 1.5 redaktionelle Seiten)
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  • Hemdsärmlig, aber praktisch: Die Installationsdateien verschiedener Windows-Versionen landen in jeweils eigenen Ordnern. Was gerade gebraucht wird, verschiebt man ins Wurzelverzeichnis.

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