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Neuer Anlauf für intelligenten Stift

Die dritte Generation des Smartpen Livescribe verbindet sich mit iPad oder iPhone über Bluetooth 4.0. Die in einer iOS-App implementierte Handschriftenerkennung wandelt auf speziellem Papier geschriebene Notizen in editierbaren Text um, sammelt die Aufzeichnungen und stellt sie anderen Programmen zur Verfügung. Die Notizen lassen sich mit anderen Medien kombinieren und als PDF wieder ausgeben.

Zu den Kugelschreibernotizen synchrone Audioaufnahmen – Livescribe nennt sie „Pencasts“ – erstellt die App über das iOS-Gerät. Sie benötigt iOS 7. Livescribe 3 kommt in zwei Versionen: Die Standardvariante kostet rund 150 Euro. Die mit Zubehör aufgewertete Pro-Edition liegt bei 200 Euro. Ein Viererpack A5-Spezialblöcke mit je 80 Seiten kostet 23 Euro, jedoch kann man sich das Rasterpapier mit einem Farblaserdrucker (postscriptfähig, mindestens 600dpi Druckauflösung) auch selbst ausdrucken. (rsr)

Apple-Werk in den USA soll Saphirglas produzieren

In Mesa im Bundesstaat Arizona baut Apple eine Fabrik zur Produktion von Saphirglas. Die Fertigung vor Ort übernimmt der Hersteller GT Advanced Technologies (GTAT). Das Material hat durch seine hohe Härte die Eigenschaft, kratzfest zu sein und findet bislang hauptsächlich in der Uhrenindustrie Verwendung. Apple nutzt Saphirglas bislang nur zum Schutz der Kameras und im Fingerabdrucksensor des iPhone 5s. Analysten und Journalisten sind sich einig, das Joint-Venture sei zu groß angelegt, um nur diesen Bedarf zu decken.

Daher flammten wieder Gerüchte auf, Apple bereite die Produktion einer Smartwatch vor. Gegen die Vermutung, dass die aktuelle Abdeckung der Touchscreens auf Saphirglas umgestellt werde, spricht der siebenfache Preis gegenüber dem aktuell verwendeten „Gorilla-Glas“.

GTAT erhält von Apple eine Vorauszahlung von 578 Millionen US-Dollar für fünf Jahre Produktion. Der französische Wissenschaftler Eric Virey rechnete daraufhin hoch, dass sich ab Mitte 2014 der globale Jahresausstoß des Materials verdoppeln werde – nur durch das neue Werk. Damit krempele Apple den Weltmarkt für Saphirglas um, so der Experte für LEDs, die ebenfalls aus dem hochfesten Material gefertigt werden. (rsr)

iWork: Apple will nachliefern

In den nächsten sechs Monaten will Apple einige Funktionen in den neuen iWork-Versionen nachliefern. Damit reagiert der Hersteller auf Kritik an den kostenlosen Upgrades, denen einige wichtige Funktionen der Vorversionen fehlen (siehe c’t-Link).

Alle drei Apps sollen die anpassbare Werkzeugleiste zurück erhalten. Die Textverarbeitung Pages wird verbesserte Layoutfunktionen, Hilfslinien und Wortzähler bekommen; das vertikale Lineal und die Tastenkürzel für Stildefinitionen sollen zurückkehren. Für die Tabellenkalkulation Numbers sind Mehrspaltensortierung und Kopf- sowie Fußzeilen geplant. Auch Zoom, Fensterpositionierung sowie die automatische Vervollständigung will Apple überarbeiten. Die Präsentationssoftware Keynote soll die Übergänge und intelligenten Animationen der Vorversion nachgeliefert bekommen. Obendrein werde der Präsentationsmodus verbessert, so Apple. Die AppleScript-Unterstützung der iWork-Apps soll wieder ausgebaut werden. Die Aktualisierung auf iWork 1́3 überschreibt die alten Versionen nicht, Anwender können also mit ihnen weiterarbeiten. (imj)

Datenverlust nach Update

Einige Festplatten von Western Digital (WD) löschen sich nach der Installation von Mac OS X 10.9 Mavericks eigenständig. Der Hersteller hat die eigenen Programme „WD SmartWare“, „WD Drive Manager“ und „WD Raid Manager“ als Verursacher identifiziert – sie seien nicht mit OS X 10.9 kompatibel, was in seltenen Fällen zum Initialisieren des Laufwerks führe. Wer von dem Problem betroffen sei, könne die Inhalte mit Rettungsprogrammen wiederherstellen. WD hat ein Hilfsprogramm zum Entfernen der problematischen Programme zur Verfügung gestellt (siehe c’t-Link). Mit Apples Bordmitteln arbeiten die Laufwerke einwandfrei. (imj)

Apple-Notizen

Die Layout-Software QuarkXPress hat unter Mavericks massive Probleme. So können etwa Nutzer mit Firmenlizenzen der Version 8 das Programm nicht starten. Für Version 10 hat der Hersteller nun ein Update veröffentlicht. Ein weiteres für Version 9 soll noch vor Ende November Kompatibilität herstellen.

Apple ist zum dritten Mal in Folge die wertvollste Marke der Welt. Das Wirtschaftsmagazin Forbes berechnet ihren Wert auf 104,3 Milliarden US-Dollar. Weit abgeschlagen belegt Microsoft den zweiten Platz mit 56,7 Milliarden Dollar, gefolgt von Coca-Cola (54,9), IBM (50,7) und Google (47,3).

XCode 5.0.2 hat den Golden-Master-Status erreicht. Die neue Version der Entwicklungsumgebung behebt vor allem Fehler und Stabilitätsprobleme. Sie ist ab Mac OS X 10.8.4 lauffähig.

Die Bauteile des frisch erschienenen iPad Air und dessen Zusammenführung kosten zwischen 274 und 361 US-Dollar, berechnete das Marktforschungsinstitut IHS. Damit ist die Produktion des Tablets rund zehn Prozent günstiger als die des iPad 3.

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