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Gebäudemodelle in Google Earth

Google akzeptiert seit Oktober im Web-Atlas Google Earth keine neuen 3D-Gebäudemodelle mehr. In der Vergangenheit konnten Anwender mit dem Programm SketchUp konstruierte Modelle in der 3D-Darstellungsebene von Google Earth veröffentlichen. Bis Anfang Oktober hochgeladene Dateien will der Anbieter noch sichten. Nach wie vor stellt der SketchUp-Vermarkter Trimble die Modelle in einer Online-Galerie zur Schau. Wer seine Arbeit georeferenziert und als KMZ-Datei speichert, kann das Ergebnis weiterhin in Google Earth öffnen.

Als Ersatz für die handgemachten Modelle will Google Stadtmodelle automatisch aus fotografischen Schrägaufnahmen errechnen und damit für ein einheitlicheres Erscheinungsbild sorgen. Sowie für eine Stadt diese errechneten Modelle zur Verfügung stehen, sollen sie die Uploads der Anwender verdrängen, obwohl diese meist viel ansehnlicher sind. Dazu, was mit den von Google selbst erzeugten Gebäudemodellen wie der Münchner Frauenkirche sowie mit ganzen einheitlichen Städtemodellen wie etwa für Berlin passieren wird, gibt es von Google derzeit keine Aussage. (hps)

Notensatz

Das Notensatzprogramm Finale 2014 steht beim Vertrieb Klemm Music in deutscher Sprache zur Verfügung. Ein neues Dateiformat soll in Zukunft Rückwärtskompatibilität sichern. Künftig soll Finale 2014 nicht nur ältere Formate, sondern auch die Dateien aus folgenden Versionen lesen können.

Bei mehreren Stimmen pro System fasst das Programm Pausen und Vorzeichen zusammen. Die dynamische Verknüpfung von Partitur und Stimmauszug lässt sich nun feiner justieren. Eigenschaften von Haltebogen und Notenhals sowie Dynamikangaben kann man im Auszug unabhängig von der Partitur ändern. Komponisten atonaler Musik können die Tonart für die Partitur und damit automatische Vorzeichen abschalten. Die integrierte Sound-Bibliothek von Garritan umfasst neue Instrumente, darunter Altflöte, Bassflöte, Es-Klarinette, Flügelhorn und Banjo. Die Perkussionsnotation zeigt für die Wiedergabe die MIDI-Umsetzung an. Finale 2014 enthält außerdem eine aktualisierte OCR-Engine von SmartScore und exportiert ins Epub-Format.

Die nun auf Cocoa aufbauende Mac-Version unterstützt den Vollbildmodus und Retina-Displays. Finale 2014 kostet sowohl für Windows als auch für Mac OS X knapp 500 Euro. Ein Upgrade von allen früheren Versionen ist für 140 Euro zu haben. (akr)

Bildbetrachter und Raw-Entwickler

ACD Systems hat Version 17 des Bildbetrachters ACDSee und Version 7 des Raw-Entwicklers ACDSee Pro veröffentlicht. Beide Programme korrigieren zu dunkel geratene und überstrahlte Bildbereiche mit der Beleuchtungs- und Kontrastverbesserung LCE. Per Verlaufsmaske selektiv angewandte Helligkeitskorrekturen lassen sich in beiden Ausführungen kopieren und auf andere Fotos übertragen. Außerdem bieten sie Korrekturpinsel für Sensor- oder Staubflecken an.

Einige Neuerungen betreffen ausschließlich ACDSee Pro. Der Raw-Entwickler legt das Vorschaufenster oder die Dateiliste wahlweise auf einen zweiten Monitor. ACDSee-eigene und IPTC-Metadaten sowie Geotags lassen sich nun von einem auf mehrere andere Fotos übertragen. ACDSee Pro kostet 191 Euro, die Standardversion 77 Euro. (akr)

Anwendungs-Notizen

Das Online-Zeichenprogramm Creately.com importiert jetzt Zeichnungen, Vorlagen und Objekte aus Visio-Dateien (VDX, VTX und VSX). Eine Grundversion des Webdienstes steht kostenlos bereit, zusätzliche Funktionen bekommt man ab 5 US-Dollar pro Monat oder 49 US-Dollar pro Jahr.

Nutzer des Online-Diagrammzeichners LucidChart.com können die Palette der verfügbaren Symbole erweitern, indem sie eigene Vektorgrafik-Vorlagen aus SVG-Dateien importieren. Das Basis-Angebot ist gratis, die Abo-Preise beginnen bei 5 US-Dollar monatlich oder 40 US-Dollar jährlich. Weitere Varianten bringen mehr Online-Speicher und Austausch im Visio-Format mit.

Mit dem PDF-Konverter n2pdf 5.0 von SoftVision sollen sich Rich-Text-Datenfelder, Dokumente und Datenbanken von Domino/Lotus Notes in PDF- oder PDF-A-Dokumente umwandeln lassen. Laut Hersteller passen sich Tabellen dabei automatisch in der Breite an.

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