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Bluetooth-Stift mit iPad-Anbindung

Das Entwicklerbüro FiftyThree bringt einen Stylus mit dem Namen Pencil auf den Markt. Er verbindet sich über Bluetooth 4.0 mit einem Retina-iPad oder iPad mini (und aufwärts) und erweitert die hauseigene Zeichen-App Paper um zusätzliche Funktionen. Dank der Handballenerkennung soll der Anwender seine Hand auf dem Touchscreen ablegen können, ohne ungewollte Eingaben auszulösen. Die Stift-Rückseite dient als Radiergummi. Über die Schmierfunktion können Anwender das Gemalte mit dem Finger nachbearbeiten und so etwa weiche Übergänge erzeugen. In anderen Apps funktioniert Pencil wie ein herkömmlicher Stylus ohne Sonderfunktionen.

In der 34 Gramm schweren Alu-Variante kostet der Stift knapp 50 US-Dollar. Die Walnuss-Holz-Edition wiegt 26 Gramm und kostet rund 60 US-Dollar. Das teurere Modell ist magnetisch und lässt sich unter anderem am Smart Cover befestigen. In Deutschland soll das Produkt erst 2014 auf den Markt kommen. (wre)

Erste Game-Controller für iOS

Die Hardware-Hersteller Logitech und Moga haben jeweils Gamepads für iOS 7 angekündigt. Jedes umschließt ein iPhone 5, iPhone 5s oder iPod touch der fünften Generation und dockt am Lightning-Anschluss an. Moga unterstützt darüber hinaus das iPhone 5c. Beide Controller besitzen einen integrierten Akku, der das angeschlossene iOS-Gerät auflädt. Logitechs „Powershell Controller + Battery“ liefert 1500 mAh, während der im „Moga Ace Power” mit 1800 mAh etwas mehr Leistung bietet. Logitechs Controller wiegt 120 Gramm und beschränkt sich auf Steuerkreuz, Aktions- und Schultertasten. Konkurrent Moga ist mit 100 Gramm etwas leichter und wartet zusätzlich mit Analogsticks auf.

Beide Gamepads integrieren einen Kopfhöreranschluss. Logitech liefert einen speziellen Adapter mit, der das möglicherweise störende Kabel vom Spieler weghält. Der Powershell Controller ist starr, Mogas Gamepad lässt sich hingegen zusammenschieben. Beide liegen preislich bei etwa 100 Euro. Der Logitech-Controller lässt sich bisher nur vorbestellen, wohingegen der „Made for iPod/iPhone”-zertifizierte Moga Ace Power bereits aus den USA geordert werden kann.

Apple hat in iOS 7 und Mac OS X 10.9 erstmals Controller-Spezifikationen festgelegt und für diese Steuergeräte eigene Bibliotheken integriert. Die Anzahl der kompatiblen Spiele hält sich bisher noch in Grenzen, da Entwickler sie entsprechend anpassen müssen. Spiele wie Bastion, Dead Trigger 2 oder Asphalt 8 unterstützen das neue Framework bereits. (rsr)

Samsung verliert weiteren Prozess gegen Apple

Im Patentstreit mit Apple hat eine US-Jury Samsung zur Zahlung von 290 Millionen US-Dollar verurteilt. Damit bleibt die hohe Schadenssumme von insgesamt etwa einer Milliarde Dollar weitgehend unverändert, die Apple im ersten Anlauf im August 2012 zugesprochen wurde. Die Neuverhandlung war notwendig geworden, weil etwa 400 Millionen Dollar der ursprünglichen Schadenssumme nicht korrekt kalkuliert waren.

Samsung meldete umgehend Berufung gegen das Urteil an, basiere doch die Entscheidung überwiegend auf einem Multitouch-Patent, welches das US-Patent- und Markenamt (USPTO) vor Kurzem zurückgewiesen habe. Apple prüft wiederum, ein Verkaufsverbot von diversen Samsung-Geräten zu erwirken. (tru)

Falthülle mit Bluetooth-Tastatur

Moshi hat mit dem VersaKeyboard eine Falthülle für das iPad Air vorgestellt, die die Vorder- und Rückseite des Tablets schützt. In der Polycarbonatrückseite verbirgt sich eine abnehmbare Bluetooth-Tastatur. Laut Hersteller hält deren fest verbauter Akku bei einer täglichen Nutzung von zwei Stunden mindestens anderthalb Monate durch. Per Micro-USB-Kabel soll die Tastatur innerhalb von zweieinhalb Stunden wieder voll aufgeladen sein. Die Falthülle schützt die Vorderseite des iPad und dient auch als Aufsteller. So lässt sich das iPad entweder im Hochformat oder in zwei Winkeln im Querformat nutzen. Hülle und Keyboard wiegen zusammen 350 Gramm. Moshi will das VersaKeyboard ab Anfang 2014 zum Preis von knapp 100 US-Dollar anbieten. Wann eine Version mit deutschem Tastaturlayout erscheint, ist derzeit unklar. (bkr)

Apple-Notizen

Apple hat die Übernahme der Firma PrimeSense bestätigt. Der kolportierte Preis soll bei etwa 265 Millionen Euro liegen. Das israelische Unternehmen hat die Bewegungs-Steuerung Kinect für Microsofts Spielekonsole Xbox 360 entwickelt.

Der Stadtrat in Cupertino hat Apple die Baugenehmigung für die neue Firmenzentrale erteilt. Der vom britischen Star-Architekten Norman Foster gestaltete Campus 2 soll mehr als 14 000 Mitarbeitern Platz bieten und Mitte 2016 eröffnet werden.

Apples Chef-Designer Jony Ive ist das Buch „Jony Ive: The Genius Behind Apple’s Greatest Products” von Leander Kahney gewidmet. Die 320 Seiten starke Biografie basiert auf Interviews mit einstigen Kollegen von Ive und ist zurzeit nur auf Englisch erhältlich.

iOS 7.0.4 schließt eine Bezahllücke im App Store. Unter gewissen Bedingungen war es zuvor möglich, App-Käufe und In-App-Geschäfte ohne Eingabe des Nutzerpassworts abzuschließen. Ferner soll das Update bei FaceTime-Videoanrufen den Verbindungsaufbau verbessern.

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