Trends & News | News

Opera 18 für Android-Tablets optimiert

Der norwegische Softwarehersteller Opera hat die Android-Version seines Web-Browsers für Tablets optimiert. Der Browser verfügt über einen Download-Manager und bietet diverse von der Desktop-Variante bekannte Funktionen: Der bildlastige RSS-Reader „Discover“ bereitet Nachrichten auf, „Speed-Dial“ erlaubt schnellen Zugriff auf oft besuchte Seiten. Im „Offroad“-Modus zieht der Browser komprimiert Daten aus dem Internet – so lassen sich etwa Roaming-Gebühren einsparen.

Bei der Desktop-Version von Opera liefert Version 18 mehrere Funktionen nach, die beim Umstieg auf die Blink-Engine auf der Strecke geblieben waren. Der Nutzer kann den Browser nun wieder mit Themes verschönern. Außerdem lassen sich Tabs auch zwischen mehreren Opera-Fenstern verschieben. Hinzugekommen sind darüber hinaus Tastenkürzel für Suchmaschinen. Opera 18 gibt es für Android, Mac OS X und Windows. (dbe)

Bezahlen mit Amazon Coins

Ab sofort können Kindle-Fire-Nutzer auch in Deutschland mit Amazons virtueller Währung „Coins“ bezahlen. Zum Start erhalten alle Besitzer eines Kindle Fire von Amazon ein Startguthaben von 500 Coins, die umgerechnet fünf Euro wert sind. Das Angebot gilt auch für künftige Käufer, die bis zum 31. Dezember einen Kindle Fire, Kindle Fire HD oder einen Kindle Fire HDX erwerben.

Mit den Coins können Kunden in Amazons App-Shop Spiele und Programme erwerben, aber keine E-Books. Um einen Anreiz für die Nutzung der Kunstwährung zu schaffen, gewährt Amazon beim Kauf der Coins einen Rabatt von „bis zu zehn Prozent“. Je mehr Coins man erwirbt, desto größer fällt der Rabatt aus. Erhalten bleiben die bisherigen Bezahlmöglichkeiten wie Bankeinzug oder Kreditkarte. (dbe)

Petition gegen YouTube-Kommentarsystem

Wer bei YouTube kommentieren will, braucht neuerdings einen Google+-Account. Bei den Nutzern kommt die Änderung nicht gut an: In einer Online-Petition (siehe c’t-Link) fordern sie die Rückkehr des ursprünglichen Kommentarsystems. Bisher haben mehr als 200 000 Menschen die Petition unterzeichnet. Deren anonymer Initiator wirft Google Zensur sowie ein Eindringen in das Sozialleben seiner Nutzer vor.

Google verspricht sich von der Reform des Kommentarsystems gehaltvollere Diskussionen bei YouTube. Außerdem platziert das Videoportal Kommentare von eigenen Google+-Kontakten weiter oben.

Kritiker werfen Google vor, hauptsächlich die Mitgliederzahlen seines sozialen Netzwerks erhöhen zu wollen. (dbe)

Gericht: Googles AGB teilweise ungültig

Verbraucherschützer haben vor Gericht einen Etappensieg gegen Klauseln in den allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) von Google errungen. Das Landgericht Berlin habe 25 Klauseln aus den Nutzungs- und Datenschutzbestimmungen des Konzerns für ungültig erklärt, teilte der Bundesverband der Verbraucherzentralen (VZBV) in Berlin mit. Die beanstandeten Klauseln seien zu unbestimmt formuliert oder schränkten die Rechte der Verbraucher unzulässig ein. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig (Az. 15 O 402/12 LG Berlin).

Dem Gericht zufolge ist eine rechtskonforme Einwilligung in die Nutzung personenbezogener Daten grundsätzlich nicht möglich, indem Verbraucher bei der Registrierung lediglich eine Erklärung ankreuzen. Zwölf Nutzungsbedingungen von Google enthielten laut VZBV Formulierungen, die Rechte der Verbraucher einschränkten. Zudem habe sich Google das Recht eingeräumt, die Nutzungsbestimmungen einseitig ohne Einwilligung des Verbrauchers zu ändern. Der Konzern habe sich darüber hinaus vorbehalten, „möglicherweise“ gerätespezifische Informationen und Standortdaten zu erfassen sowie „unter Umständen“ personenbezogene Daten aus den verschiedenen Diensten zu verknüpfen. Damit ist unklar, wozu der Anwender genau die Zustimmung genau erteilen solle.

„Das Urteil ist ein wichtiges Signal an die IT-Unternehmen. Sie müssen in Sachen Datenschutz umdenken und deutsche Datenschutzbestimmungen und Verbraucherschutzvorschriften ernst nehmen“, meint VZBV-Vorstand Gerd Billen. Google will das Urteil nicht auf sich sitzen lassen: „Wir werden gegen das Urteil Berufung einlegen“, teilte ein Sprecher des Unternehmens mit. „Wir sind davon überzeugt, dass unsere Nutzungsbedingungen und unsere Datenschutzerklärung im Einklang mit den entsprechenden Gesetzen sind.“ (vbr)

Firefox Nightly mit Australis

Die aktuelle Nightly-Version von Firefox kommt mit der neuen Bedienoberfläche Australis. Außer einer Umgestaltung der Oberfläche soll Nightly zudem verbesserte Anpassungsmöglichkeiten bieten. Ganz fertig sei die neue Bedienoberfläche noch nicht, erklärt Madhava Enros, der das UX-Design-Team bei Mozilla leitet. Er beschreibt Australis als „modern, aufgeräumt und komfortabel“. Die Entwickler hätten die Oberfläche entschlackt und vereinfacht. Außerdem ist das Aussehen auf verschiedenen Plattformen angeglichen worden: „Firefox feels like Firefox everywhere“.

Die Entwickler hoffen auf Feedback von Nutzern, die sich ab sofort selbst ein Bild von der neuen Oberfläche machen können. Firefox Nightly steht für Windows, Linux und Mac OS X zum Download bereit. (dbe)

Artikel kostenlos herunterladen

weiterführende Links

Anzeige
Anzeige