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Mathematica gratis auf dem Raspberry Pi

Das Computeralgebrasystem Mathematica, dessen PC-Version mit verschiedenen Lizenzen ab 300 bis weit über 1000 Euro kostet, gibts für den Minicomputer Raspberry Pi jetzt kostenlos – zumindest für den persönlichen Gebrauch. Ab sofort soll es ins Raspbian-Betriebssystem integriert sein. Wer bereits einen Raspberry Pi ohne Mathematica besitzt, kann die Software auch nachinstallieren, falls auf der SD-Karte noch 600 MByte Speicher frei sind. Die Installation soll auch die Vorversion der angekündigten Programmiersprache Wolfram Language enthalten. Diese soll sich für komplexe Aufgaben wie Bildverarbeitung oder Spracherkennung eignen und ohne externe Bibliotheken auskommen – schließlich bringt der Mathematica-Kern für vieles davon bereits passende Werkzeuge mit. (pek)

Statistikpaket mit Debugger

Das Statistikprogramm Gauss 14 für Windows, Mac OS X und Linux hat einen intelligenten Quellcode-Editor mit automatischer Syntax-Prüfung, Klammer-Kontrolle und selbstlernender Autovervollständigung für Variablennamen erhalten. Bei fehlgeschlagenen Funktionsaufrufen soll das Programm den kompletten Weg vom Fehler bis zur aufgerufenen Hauptfunktion aufzeigen und die Einzelschritte mit ausführlichen Beschreibungen verlinken.

Außerdem enthält Gauss 14 eine neue Datenbankschnittstelle, um Daten aus MySQL-, PostgreSQL-, SQLite- und Oracle-Datenbanken sowie über ODBC-Anbindungen direkt in Gauss-Matrixobjekte zu übernehmen. Gauss 14 kostet in der gewerblich nutzbaren Einzelplatz-Version 3300 Euro; eine Studentenlizenz kostet mit Begrenzung auf ein Jahr 118 Euro, ohne Zeitbegrenzung 470 Euro. (hps)

Notizen

Die Mathematik-Bibliothek NAG für MATLAB weist in der Ausgabe Mark 24 130 neue Funktionen auf, unter anderem für zweistufige Spline-Annäherungen, dünn besetzte Eigenwertprobleme, die Behandlung inhomogener Zeitreihen und für den Umgang mit verschiedenen Wahrscheinlichkeitsverteilungen. Die Library ist in Gestalt von über 40 individuellen Modulen lizenzierbar.

Die Teamwork-Plattform für 3D-Projekte Clara.io (c’t 18/13, S. 41) ist in die offene Beta-Phase getreten und kann jetzt kostenlos ausprobiert werden.

Das Rechenprogramm RedCrab arbeitet in Version 4.41 besser mit der Zwischenablage von Windows zusammen und bietet mit seiner sogenannten Plotbox einen neuen Ausgabekanal für Grafiken. Die Basisversion bekommt man kostenlos, die Plus-Ausgabe gibt es ab 12,50 US-Dollar pro Lizenz inklusive Gratis-Updates für ein Jahr.

Ab der aktuellen Version 16.5.0.21 organisiert der Platinenlayouter Target! 3001 den Katalog zur Wahl stehender elektronischer Bauteile zusätzlich in einer Galerie aus 3D-Vorschaubildern für die visuelle Suche. Die Software gibt es in sieben Ausbaustufen von gratis bis 3500 Euro.

Der Dateibetrachter RxHighlight organisiert Kommentare zur angezeigten Zeichnung über Ebenen, denen sich jeweils eine Erkennungsfarbe und Benutzer oder Nutzergruppen zuweisen lassen. Die Preise beginnen bei 295 Euro.

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